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13. Januar 2022

Klinik für Psychosomatische Medizin: schnelle und gezielte Hilfe

2022-11-15T15:07:39+01:0013. Januar 2022|

Klinik für Psychosomatische Medizin:
schnelle und gezielte Hilfe

Die Klinik für Psychosomatische Medizin der DIAKOVERE in Kirchrode bietet Betroffenen schnellstmöglich Hilfe an und vergibt Therapieplätze abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Aber auch während der Wartezeit gibt es für Patientinnen und Patienten Unterstützung.

Für die Behandlung des gesamten Spektrums psychosomatischer Krankheitsbilder entwickeln Spezialisten der Klinik gezielt integrative Therapien, 62 Planbetten für die stationäre Behandlung sowie 20 Plätze in der Tagesklinik stehen Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Perspektivisch sind zudem psychosomatische ambulante Therapien angedacht. „Die Patientinnen und Patienten liegen uns sehr am Herzen. Wir wollen, dass es für sie leichter wird, den Weg in eine Behandlung zu finden“, sagt Chefärztin Dr. Nina Sauer.

Die Klinik betreut zudem auch psychosomatische BG-Patienten im DIAKOVERE Zen-trum für integrative Rehabilitation in Bad Münder/Hachmühlen. Eine Ambulanz für BG-Fälle in der Traumabehandlung eröffnete bereits 2021. Darüber hinaus sind Online-Informationsveranstaltungen für Interessierte und Betroffene geplant.

0 Plätze
für die stationäre Behandlung sowie 20 Plätze in der Tagesklinik stehen Patientinnen und Patienten der Klinik für Psychosomatische Medizin in Kirchrode zur Verfügung.
Vielfältige Behandlungsmöglichkeiten:

Auch Spezialtherapeutinnen und -therapeuten für Körper-, Mal- und Musiktherapie gehören zu den rund 50 Teammitgliedern der Klinik für Psychosomatische Medizin.

Schwerpunktambulanzen sorgen für Qualität und Vertrauen

Für Betroffene jedes Alters wurden am Standort Kirchrode zusätzlich zur allgemeinen psychosomatischen Ambulanz sogenannte Schwerpunktambulanzen eingerichtet. Erkrankte mit Essstörungen, somatoformen Störungen oder Krankheiten mit mehreren psychosomatischen Störungen wie Angst oder Depression finden dort eine erste Anlaufstelle. Bei der Weiterbehandlung im stationären und teilstationären Rahmen übernehmen vertraute Ärztinnen und Ärzte sowie Psychologinnen und Psychologen die Therapie. Das schafft Vertrauen und bietet eine optimale Voraussetzung für die Behandlung.

Die stationäre oder teilstationäre Behandlung erstreckt sich ausgehend von der psychosomatisch-psychodynamischen Diagnostik über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen. Erweiterungen sind möglich. „Psychische Aspekte sollten unbedingt mehr Beachtung finden. Gerade bei der Dia­gnos­tik somatoformer Störungen ist eine frühzeitige Simultandiagnostik anzustreben, um Leid zu ersparen“, sagt Dr. Nina Sauer.

„Es kommt darauf an, erlernte Verhaltensweisen im Alltag anwenden zu können.“
Dr. Nina Sauer

Fester Rahmen und klare Struktur

Das rund 50-köpfige interdisziplinäre und multiprofessionelle Team arbeitet integrativ. Es besteht aus Fachärztinnen und -ärzten für psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Anästhesie und Gynäkologie, aus Psychologinnen und Psychologen, psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten, aus Spezialtherapeutinnen und -therapeuten für Körper-, Mal- und Musiktherapie, systemische Therapie oder Ökotrophologie sowie Pflegefachkräften. Die Psychotherapie findet schulenübergreifend, störungs- und beziehungsorientiert statt, geplante Schritte werden in einer wöchentlichen Visite gemeinsam mit den Betroffenen besprochen. Sie erhalten ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept, das körperliche, soziale und seelische Leiden gleichzeitig und vor allem gleichwertig behandelt. Einbezogene Fachkräfte sind 24 Stunden am Tag erreichbar.

Ein fester Tagesablauf mit Therapieschwerpunkten und Ruhephasen sorgt für Struktur. „Von besonderer Bedeutung ist die Vorbereitung auf die Entlassung und die Zeit nach der Therapie. Es kommt darauf an, erlernte Verhaltensweisen auch im Alltag anwenden zu können“, sagt Dr. Nina Sauer.

Kontakt

Dr. Nina Sauer
Chefärztin Klinik für
Psychosomatische Medizin
Telefon: (05 11) 289-31 31
E-Mail: nina.sauer@diakovere.de

Frührehabilitation: DIAKOVERE schließt eine Versorgungslücke

2022-12-14T09:17:14+01:0013. Januar 2022|

Gemeinsame Visite:

Gesundheitskrankenpfleger Niklas Schachler (v. l.), die Leiterin der Zentralen Therapieabteilung im Henriettenstift Kirsten Beier, der Fachliche Leiter Dr. Markus Ebke und Chefarzt Prof. Dr. Fedor Heidenreich sprechen mit einem Patienten.

Frührehabilitation:
DIAKOVERE schließt eine Versorgungslücke

In der Neurologischen Klinik im Henriettenstift der DIAKOVERE besteht erstmalig in der Region Hannover das Angebot zur neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (Phase B).

Damit wird schwer erkrankten Patientinnen und Patienten, die oftmals direkt von der neurologischen Intensivstation im Friederikenstift (DKF) und Henriettenstift (DKH) kommen, ein nahtloses und wohnortnahes Angebot zur Rehabilitation im Anschluss an die Akutphase angeboten. Der Behandlungsbereich neurologische Frührehabilitation mit Dr. Markus Ebke als Leitendem Arzt wurde in enger Abstimmung mit den Chefärzten der Neurologie, Prof. Dr. Fedor Heidenreich (DKH) und Prof. Dr. Eckhart Sindern (DKF), in Betrieb genommen.

Dabei sorgt ein großes Team aus spezialisierten Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten gemeinsam mit erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten aus den Bereichen der Schluck-, Sprach-, Ergo- und Physiotherapie, (Neuro-)Psychologie und der physikalischen Therapie in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst dafür, dass schwerwiegende Beeinträchtigungen nach neurologischen Erkrankungen gelindert werden – und dies in einer menschlich zugewandten Atmosphäre auf höchstem medizinischen Niveau.

Hilfe in allen Bereichen:

Physiotherapeutin Paula Kupfernagel und Ergotherapeut Oliver Pehl unterstützen eine Patientin beim Mobilisationstraining.

Problemorientiertes Behandeln

„Die Frührehabilitation befasst sich mit der Frage: Wie schaffen wir es, dass Betroffene aus Phase B schnellstmöglich wieder in eine selbstbestimmte Versorgung kommen?“, so Dr. Ebke. Durch die enge Verzahnung von Pflege und Therapie mit technischen Überwachungsmöglichkeiten und unterstützt durch Ärztinnen und Ärzte können sehr komplexe Krankheitssymptome gezielt behandelt werden.

Typische Krankheitsbilder in Phase B sind zum Beispiel Schlaganfälle, Schädel-Hirn-Traumen, neurochirurgisch behandelte Hirn- und Wirbelsäulenerkrankungen oder entzündliche Nervenläsionen. Die individuelle Behandlungszeit beträgt dabei 300 Minuten am Tag. Der Pflegeschlüssel liegt ähnlich dem einer Stroke-Unit annähernd bei einer Eins-zu-eins-Betreuung.

„DIAKOVERE ist prädestiniert, die Frührehabilitation in die Akutklinik zu integrieren.“
Dr. Markus Ebke

„Wir ebnen schwer kranken Menschen den Weg in eine koordinierte Weiterversorgung.“
Prof. Dr. Fedor Heidenreich

Spezifisch ist, dass sich mindestens einmal wöchentlich alle Teammitglieder eng zu den nächsten Behandlungsschritten abstimmen. „Besonders bei der Weiterversorgung und Überleitung in Phase C übernimmt der Sozialdienst eine elementare Rolle“, so Prof. Dr. Heidenreich. „Wir ebnen damit schwer kranken Menschen durch eine intensive Therapie den Weg in eine koordinierte Weiterversorgung und am Ende in ein möglichst selbstständiges Leben.“

Kurze Wege und Kompetenz vor Ort

„DIAKOVERE ist aufgrund ihrer Struktur und Vielfältigkeit prädestiniert dafür, die Frührehabilitation als Phase B in die Akutklinik zu integrieren“, sagt Dr. Ebke. Da sich gerade in dieser Phase der Behandlung oft Probleme ergeben, die eine Abstimmung mit den Akutversorgern erfordern, sei die Nähe zu den Kolleginnen und Kollegen der Neurologie sowie anderer Fachdisziplinen unglaublich wertvoll. „Davon profitieren Patientinnen und Patienten“, ergänzt Prof. Dr. Heidenreich. Das Team ist personell und organisatorisch in die Neurologische Klinik des Henriettenstifts eingebettet und kümmert sich sehr intensiv um die neurologisch eingeschränkten Menschen.

Fachkrankenpfleger Thomas Wokittel geht einem Patienten beim Rasieren zur Hand.

Kontakt

Neurologische ­Frührehabilitation
Dr. Markus Ebke
Leitender Arzt Neurologische ­Frührehabilitation
Telefon: (05 11) 289-20 04
E-Mail: markus.ebke@diakovere.de

Alterstraumatologie: Schnell zurück zur Selbstständigkeit

2022-12-14T09:18:33+01:0013. Januar 2022|

Alterstraumatologie:
Schnell zurück zur Selbstständigkeit

Alters-
traumatologie:
Schnell zurück zur Selbstständigkeit

Seit September 2021 widmet sich das DIAKOVERE Alterstraumatologische Zentrum den besonderen Bedürfnissen älterer Menschen. Das interprofessionell agierende Team hilft Betroffenen, nach Verletzungen schnell wieder selbstständig leben zu können.

Schnell wieder sicher auf den Beinen:

Ein Patient absolviert mit Kirsten Beier, Leiterin der Zentralen Therapieabteilung im Henriettenstift, ein Mobilisationstraining, um die Muskulatur zu aktivieren und die Beweglichkeit zu verbessern.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Friederikenstift (DKF) und das Zentrum für Medizin im Alter im Henriettenstift (DKH) sind seit September 2021 gemeinsam als DIAKOVERE Alterstraumatologisches Zentrum zertifiziert. Vom Notfalleingriff bis hin zur geriatrischen Komplexbehandlung verfolgt ein interdisziplinäres Behandlungsteam einen ganzheitlichen Therapieansatz. Unfallchirurgie, Geriatrie, Psychologen und Psychologinnen, speziell geschulte Pflegefachkräfte, Physio- und Ergotherapie sowie der Sozialdienst arbeiten eng zusammen.

Die Leitung und Organisation des Zentrums obliegt dem Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Prof. Dr. Helmut Lill, und PD Dr. Olaf Krause als Chefarzt des Zentrums für Medizin im Alter. Dr. Olaf Krause erklärt: „Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie schaffen wir es, dass die Patientinnen und Patienten wieder selbstständig zurechtkommen?“

Behandlungspfade für eine optimale Versorgung

Im Rahmen des aufwendigen Zertifizierungsverfahrens für das Alterstraumatologische Zentrum wurden Behandlungspfade für die älteren Patientinnen und Patienten entwickelt, um eine spezifizierte Behandlungsqualität zu gewährleisten und damit die Letalität in dieser Patientengruppe erheblich zu verringern. Der alterstraumatologische Pfad beginnt bei der Aufnahme und Diagnostik, die in Zusammenarbeit mit erfahrenen Geriaterinnen und Geriatern durchgeführt werden. Alle nötigen Diagnoseverfahren werden vor Ort umgesetzt. Bereits hier werden Risikofaktoren und erforderliche Prophylaxemaßnahmen abgeklärt. „Wir leben diese Form der Zusammenarbeit schon seit Jahren. Doch mit der Zertifizierung hat das Zentrum auch für uns neue Dimensionen angenommen“, betont Prof. Dr. Lill.

Individuelle Betreuung durch ein interdisziplinäres Behandlungsteam:

Bei einer gemeinsamen Visite sprechen Prof. Dr. Helmut Lill (v. l.), PD Dr. Olaf Krause, Schwester Lea Hillmann und Oberärztin Meike Arting mit einer Patientin.

Schonende Verfahren

Das perioperative Management umfasst unter anderem neueste schonende Methoden wie etwa die navigierte oder minimalinvasive Osteosynthese, die gerade bei Frakturen in der Nähe von bestehenden Endoprothesen oder bei Osteoporose sinnvoll ist. Besonders schonende Narkoseverfahren sorgen für eine deutlich geringere Belastung des Organismus. Aufgrund der Erfahrung als überregionales Traumazentrum im DIAKOVERE Friederikenstift sowie der Kenntnisse in Sachen Endoprothetik ist eine bestmögliche operative Versorgung gewährleistet. „Von der Prothese bis hin zu Rekonstruktionen steht das gesamte traumatologische Portfolio zur Verfügung“, so der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Häufige Verletzungen bei älteren Menschen sind durch Stürze ausgelöste Brustkorb- oder Beckentraumata, Hüftgelenksfrakturen, Wirbelsäulenverletzungen, Oberarmkopf-, Hand- oder Sprunggelenksfrakturen und schwere Schädel-Hirn-Traumen. Auch Neurochirurgen sind daher Teil des Teams.

„Mit der Zertifizierung hat das Zentrum neue Dimensionen angenommen.“
Prof. Dr. Helmut Lill

Beste Behandlungsqualität: Nahtloser Übergang in die Geriatrie

Nach der Operation treten bei den älteren und oft multimorbiden Patientinnen und Patienten häufig internistische Probleme wie Diabetes, Herz- und Nierenschwäche oder auch psychische Krankheitsbilder wie Depressionen oder eine Demenz in den Vordergrund. Sogar alte Traumen, zum Beispiel durch Kriegserlebnisse, müssen mitunter therapiert werden. Diese Erkrankungen werden unter Einbezug aller notwendigen Fachdisziplinen berücksichtigt und behandelt. „Unser Ziel ist es, für unsere Patientinnen und Patienten die beste Behandlungsqualität zu sichern, um sie wieder in ihre Selbstständigkeit entlassen zu können. Eine Pflegebedürftigkeit soll verhindert werden“, erklärt PD Dr. Krause. „Mehr als 70 Prozent der Patientinnen und Patienten gehen nach einer Behandlung bei uns wieder in die eigene Wohnung zurück.“ Um das Ziel zu erreichen, sind alle Beteiligten fachspezifisch weitergebildet.

0 Prozent (und mehr)
der Patientinnen und Patienten gehen in die eigene Wohnung zurück. PD Dr. Olaf Krause

Der Mensch im Mittelpunkt:
Behandlung ohne Entlassungsdruck

Zurzeit werden im Alterstraumatologischen Zentrum etwa 40 Patientinnen und Patienten pro Monat behandelt. Die Verweildauer in der unfallchirurgischen Abteilung des Friederikenstifts mit seiner alterstraumatologischen Kapazität von bis zu 60 Betten beträgt im Durchschnitt drei bis vier Tage. Je nach Allgemeinzustand der Patientin oder des Patienten wird gemeinsam im Team und bei den zweimal wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Visiten über das weitere Vorgehen entschieden und eine Verlegung in die geriatrische Frührehabilitation, geriatrische Reha oder geriatrische Tagesklinik im Henriettenstift (DKH) eingeleitet. „Manche Patientinnen und Patienten sind auch topfit und benötigen keine weitere Behandlung“, so PD Dr. Krause. Es folgen eine intensive Betreuung und Rehabilitation unter Berücksichtigung der ganz individuellen Bedürfnisse über einen Zeitraum von etwa 15 Tagen.

Auf Basis der Therapieerfolge schließt sich dann eine Überleitung in das gewohnte Umfeld an. „Im Grunde sollte sich diese zentrale und umfassende Behandlung der Patientinnen und Patienten, wie sie hier gelebt wird, weiter etablieren. Der Mensch und die zielgerichteten Behandlungen sollten überall im Mittelpunkt stehen“, betont Prof. Dr. Lill.

Physiotherapeutin Stefanie Bauer leitet ein Gehtraining an.

Polypharmazie im Alter – Wechselwirkungen beachten

Polypharmazie im Alter – Wechsel-
wirkungen beachten

Die meisten Patientinnen und Patienten der DIAKOVERE Geriatrie oder auch des Alterstraumatologischen Zentrums sind über 70 Jahre alt. Sie nehmen häufig vier, fünf oder mehr verschiedene Medikamente für unterschiedliche Erkrankungen zu sich. „Polypharmazie im Alter ist ein wichtiges Thema, das bei der Behandlung der Seniorinnen und Senioren unbedingt beachtet werden sollte“, sagt PD Dr. Olaf Krause, Chefarzt des Zentrums für Medizin im Alter.

Häufige Wechselwirkungen treten laut PD Dr. Krause unter anderem bei der Einnahme von Antikoagulantien, Psychopharmaka, Diuretika oder Anticholinergika auf. Es drohen Nebenwirkungen wie eine erhöhte Blutungsgefahr, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit oder ein massives Sturzrisiko. „Das sind Folgen, die alte Menschen auf keinen Fall gebrauchen können“, sagt der Chefarzt. „Unser Ziel ist es, Verschreibungskaskaden zu unterbrechen und die jeweils individuell beste Medikamenteneinstellung im gemeinsamen Prozess zu erreichen.“ Dazu arbeiten alle an der Behandlung beteiligten Fachdisziplinen in engem Austausch zusammen. Auch eine Pharmazeutin kommt auf die Station, um spezielle pharmazeutische Fragestellungen gezielt zu beantworten.

Personalie: Neuer Chefarzt im Zentrum für Medizin im Alter

Seit 1. April 2021 ist PD Dr. Olaf Krause der neue Chefarzt des Zentrums für Medizin im Alter. Zuvor leitete Prof. Dr. Klaus Hager das Zentrum. Bereits seit 2013 arbeitet Privatdozent Dr. Krause als Internist, Kardiologe und Geriater im Zentrum für Medizin im Alter der DIAKOVERE Krankenhaus gGmbH – zunächst als Oberarzt der geriatrischen Klinik, später als Leitender Oberarzt. Er führte Forschungsprojekte zum Thema Arzneimittelsicherheit bei alten Menschen an der MHH durch und erwarb die Habilitation für Innere Medizin. Weiter unterrichtet er als Lehrverantwortlicher für das Fach Geriatrie in der Ausbildung von Medizinstudierenden. Seit September 2021 obliegt PD Dr. Krause gemeinsam mit Prof. Dr. Helmut Lill die Leitung und Organisation des Alterstraumatologischen Zentrums.

Kontakt

Alterstraumatologisches Zentrum
Prof. Dr. Helmut Lill
Chefarzt Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Telefon: (05 11) 129-23 31
E-Mail: helmut.lill@diakovere.de

Kontakt

PD Dr. Olaf Krause
Chefarzt Zentrum für Medizin im Alter
Telefon: (05 11) 289-32 22
E-Mail: olaf.krause@diakovere.de

13. Oktober 2021

Für einen optimalen Start: Geburtshilfe auf höchstem Niveau

2025-03-06T14:53:36+01:0013. Oktober 2021|

Geburtshilfe auf höchstem Niveau

Rund 4000 Babys werden jährlich in der Geburtshilfe im Friederikenstift und im Perinatalzentrum des Henriettenstifts der DIAKOVERE in Hannover geboren. Der Ansatz der Geburtshilfe ist hier ein umfassender, um Mutter und Kind von der Schwangerschaft bis nach der Geburt optimal zu betreuen.

Wir haben auf moderne Geburtshilfe umgestellt“, berichtet Prof. Dr. Ralf Schild, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Perinatalmedizin. „Unser Ansatz ist dabei eine allumfassende medizinische Versorgung: von der Geburtsvorbereitung und Geburtshilfe über die pränatale Diagnostik, Pränatalmedizin und Neonatologie“, ergänzt er. „Wenn sich neueste Erkenntnisse und Maßnahmen als gut erweisen, setzen wir sie hier schnell um.“ Das zeigt sich auch in der modernen technischen Ausstattung der Klinik: neue CTG-Systeme, hochwertige 3-D- und 4-D-Sonografiegeräte oder Inkubatoren sowie Geräte für das Level I Perinatalzentrum.

Das Team ist hochspezialisiert und für alle Situationen gewappnet, um Mutter und Kind eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Es besteht aus Hebammen und weiteren Fachkräften aus der Geburtshilfe, Perinatalmedizin, Neonatologie, Kinderchirurgie, Anästhesie, Pflege, Stillberatung, Psychologie, Seelsorge, Physio- und Ergotherapie sowie Musiktherapie für Frühchen. „Wir sorgen mit einer kontinuierlichen Rotation der Mitarbeitenden beider Standorte für ein besseres Kennenlernen, optimale Prozesse und eine gesicherte Personalstruktur“, so Schild.

Gesundheits- und Krankenpflegerin Kirsten-Michelle Kummerow (links) gehört zum Team des Perinatalzentrums und kümmert sich um die Patientinnen.
Modern ausgestattet:

Die Klinik bietet alles für eine optimale Versorgung von Babys – hier ein Wärmekasten für Neugeborene.

Elternschule und umfassende Beratung

Für eine möglichst frühe Einbeziehung der Mütter und Väter gibt es die Elternschule mit Kursen sowie vorgeburtliche Beratungsgespräche. Das Friederikenstift bietet werdenden Eltern eine individuelle und familienfreundliche Atmosphäre. „Wir haben durch viele alternative Methoden die niedrigste Sectio-Rate ganz Norddeutschlands“, sagt der Chefarzt. Gibt es Schwierigkeiten bei Mutter oder Kind – ob vor, während oder nach der Geburt –, arbeitet das Team des Perinatalzentrums im Henriettenstift auch eng mit den Stationen der Neugeborenenmedizin im Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult zusammen. Prof. Dr. Schild betont: „Ich bin stolz darauf, dass die Zusammenarbeit so reibungslos funktioniert.“

„Wir haben durch viele alternative Methoden die niedrigste Sectio-Rate ganz
Norddeutschlands.“
Prof. Dr. Ralf Schild

Neues Mutter-Kind-Zentrum HENRIKE bringt noch mehr Nähe

Mit dem geplanten neuen Mutter-Kind-Zentrum HENRIKE wird ein neues Kapitel in der Versorgung aufgeschlagen. Die Fertigstellung ist für spätestens 2023 geplant. Die hochspezialisierten Abteilungen im DIAKOVERE Friederikenstift und Henriettenstift ziehen dann zusammen unter ein Dach. Das Mutter-Kind-Zentrum entsteht an der Kinderklinik Auf der Bult mit neun Kreißsälen, die medizinisch bestmöglich ausgestattet, aber auch für Schwangere einladend sein werden. Mit einem guten Raum- und Lichtkonzept bietet die Geburtshilfe den richtigen Platz zum Gebären in Sicherheit und Komfort. Pflegerisch wird im Neubau eine Station geschaffen, die insgesamt 64 Betten bietet. Die prä- und postnatale Versorgung erfolgt in hellen, freundlichen Zweibettzimmern – auf modernstem technischem Niveau. „Sogar ein eigener Hubschrauberlandeplatz mit Nachtflugerlaubnis ist geplant“, erzählt Schild.

Trotz der Größe müsse sich aber niemand vor einer unpersönlichen Atmosphäre fürchten. „Wir achten auf eine optimale Planung bei der Gestaltung, die neben praktischen Faktoren auch zum Wohlfühlen einladen soll“, erklärt der Chefarzt. „Und das Wichtigste ist: Wir sind mit unserer gesamten Expertise für alle Eventualitäten hervorragend aufgestellt.“

Kontakt

Prof. Dr. Ralf Schild, MA FRCOG, DEGUM III
Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Telefon: (05 11) 289-3400

E-Mail: ralf.schild@diakovere.de

Hämatologie und Onkologie: Versorgung aus einer Hand

2022-11-15T15:15:26+01:0013. Oktober 2021|

Interdisziplinärer Ansatz:

Dr. Munir Rababah (v. l.), Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onko logie, Deike Konert, onkologische Fachpflegekraft, Sven Lodziewski, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, und Krankenhausseelsorgerin Barbara Schnoor besprechen sich.

Hämatologie und Onkologie: Versorgung aus einer Hand

Die Abteilung für Hämatologie und Onkologie als Teil des Zentrums für Innere Medizin der DIAKOVERE bietet Patientinnen und Patienten das ganze Spektrum der interdisziplinären Krebsdiagnostik und -therapie.

Um Menschen, die an Krebs erkrankt sind, optimal versorgen zu können, setzen wir auf eine enge Vernetzung der verschiedenen Fachdisziplinen“, erklärt Prof. Dr. Urs Leonhardt, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin. Seit vielen Jahren deckt das Zentrum bereits die komplette Expertise für eine umfassende onkologische Versorgung ab: von der stationären Diagnostik und Therapie bis hin zu der palliativen Versorgung oder der Unterbringung im Hospiz. Hierfür sind alle relevanten Fachabteilungen vor Ort. „Die Wege zwischen den Abteilungen sind kurz, der Informationsaustausch erfolgt schnell“, ergänzt Dr. Munir Rababah, Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie.

Ein Fachbereich für Strahlentherapie im Krankenhaus

Eine eigene Abteilung für Strahlentherapie verbessert die Patientenversorgung zusätzlich und ermöglicht Betroffenen, die Bestrahlung unter stationären Bedingungen fortzuführen. Zudem besteht durch die enge Kooperation eine umfassende Expertise in der Behandlung strahlungsbedingter Akutkomplikationen. Die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten stellt einen optimalen Informationsfluss sicher. Aber auch die gute Vernetzung mit anderen Kliniken, zum Beispiel der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), bietet den Patientinnen und Patienten einen schnellen Zugang zu hoch spezialisierten Therapien. Hier besteht eine besonders enge Zusammenarbeit mit den Kliniken für Herz-Thorax-Chirurgie sowie der Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation der MHH.

Nicht allein:

Krankenhausseelsorgerin Petra Ziehe nimmt sich Zeit für die Patientinnen und Patienten.

„Wir setzen auf ein enges Zusammenspiel von Behandlungen sowie auf eine gute Vernetzung der verschiedenen Fachdisziplinen.“
Prof. Dr. Urs Leonhardt

Die Tumorkonferenz als klinischer Wegweiser

„Die Komplexität der gesamten Behandlung hat stark zugenommen“, erläutert Prof. Dr. Leonhardt. Mittwochs findet eine interdisziplinäre Tumorkonferenz statt, bei der alle verantwortlichen Disziplinen an einem Tisch sitzen. Alle Spezialistinnen und Spezialisten tragen einen Teil zur Entscheidungsfindung bei, um zu jedem Zeitpunkt die optimale Behandlung zu garantieren. „Am Ende entscheidet immer die Patientin oder der Patient. Den gewünschten Weg gehen wir natürlich mit“, sagt Prof. Dr. Leonhardt.

Palliativstation: Hier zählt das Jetzt und Heute

Bereits seit 14 Jahren gibt es eine Palliativstation im Friederikenstift. Sie ist Teil eines umfassenden palliativmedizinischen Behandlungskonzepts und gewährleistet eine optimale Betreuung und Versorgung, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. „Hier zählt das Jetzt und Heute. ,Man kann nichts mehr tun‘ ist ein Satz, der nicht fallen muss und darf. Vielmehr rücken individuelle Wünsche und Vorhaben in den Vordergrund. Lebensqualität ist das erklärte Ziel. Und dies bedeutet natürlich für jede und jeden etwas anderes“, erklärt Wiebke Mund, Oberärztin für Onkologie und Palliativmedizin. Auf der Palliativstation stehen neun Betten zur Verfügung. Zusätzlich sorgt ein stationärer Palliativdienst dafür, dass auch Patientinnen und Patienten der onkologischen Station ganz persönliche Bedürfnisse formulieren und realisieren können.

Kontakt

Prof. Dr. Urs Leonhardt
Direktor, Chefarzt des Zentrums
für Innere Medizin
Telefon: (05 11) 129-23 15
E-Mail: urs.leonhardt@diakovere.de

Schmerztherapie: Interdisziplinär und Multimodal

2022-11-15T15:14:14+01:0013. Oktober 2021|

Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie bietet ganzheitliche Hilfe

Im Annastift in Hannover-Kleefeld bietet DIAKOVERE seit Mai 2021 die Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMST) an. Unter der Leitung von Dr. Friederike Schulz arbeiten unterschiedliche Fachrichtungen eng zusammen.

Bei der IMST setzt die DIAKOVERE auf einen 14- bis 21-tägigen stationären Aufenthalt, bei dem verschiedene Verfahren ineinandergreifen: medikamentöse Behandlungen, nicht medikamentöse Schmerztherapie, Infiltrationen, Patientenedukation, Physio-, Kunst-, Psycho-, Ergo-, Entspannungs- und Yogatherapie, Qigong und Achtsamkeitstraining kommen zum Einsatz. Bei Bedarf werden die Familien einbezogen. „Für die langfristige Weiterbehandlung wollen wir den Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen ein umsetzbares Konzept an die Hand geben“, erklärt Dr. Friederike Schulz.

Individuelle Therapiekonzepte

Eine IMST-Behandlung kommt infrage, wenn Schmerzen im Rahmen der fach- oder hausärztlichen Behandlung nicht reduziert werden konnten, sich verstärken und den Alltag einschränken. Per Überweisung gelangen Betroffene zur prästationären Sprechstunde. Fragebögen und Vorbefunde geben dem Team um Schulz erste Informationen. Danach folgt ein Assessment, um die Aufnahmekriterien zu prüfen. Sind diese erfüllt, werden individuelle Therapieziele mit den Betroffenen definiert und es wird ein Konzept nach festem Stundenplan erstellt. Interessierte können Fragebögen, Flyer und Visitenkarten per E-Mail oder Telefon anfordern.

Neue Wege suchen:

Magdalena Maaroufi (v. l.), Oliver Thielking, Dr. Friederike Schulz und Maren Knust entwickelt gemeinsam individuelle Therapiekonzepte.

Behandlungsziel baut auf der Salutogenese auf

TextfeldDie IMST setzt da an, wo die unimodale Therapie nicht weiterkommt. Für einen ganzheitlichen Ansatz arbeiten im Annastift mehrere medizinische Fachrichtungen eng als festes Team zusammen. „Das zentrale Behandlungsziel baut auf der Salutogenese auf“, berichtet Oberärztin Dr. Schulz. „Das bedeutet, einen nachhaltigen Weg zu bereiten, den Einfluss der Schmerzen auf das Leben der Patientinnen und Patienten zu reduzieren, die Selbstwirksamkeit zu stärken und somit die Lebensqualität zu erhöhen.“

Kontakt

Dr. Friederike Schulz
Oberärztin, Leitung Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMST)
Anna-von Borries-Straße 1–7
30625 Hannover-Kleefeld
Telefon: (05 11) 53 54-702
E-Mail: imst.dka@diakovere.de

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