8. April 2026

Interventionelle Endoskopie am Henriettenstift

2026-09-15T15:26:07+02:008. April 2026|

Fachlicher Austausch:

Leitender Oberarzt Dr. Torge Roolfs (v. l.), Chefarzt Prof. Dr. Ahmed Madisch, Assistenzärztin Alaa Al Tabba und Oberärztin Dr. Maren Schwämmle besprechen am Visitewagen die Blutwerte einer Patientin.

Interventionelle Endoskopie am Henriettenstift

Chefarzt Prof. Dr. Ahmed Madisch leitet neben dem Zentrum für Innere Medizin im DIAKOVERE Friederikenstift nun auch die Klinik für Gastroenterologie am Henriettenstift. Ziel ist ein Ausbau der interventionellen Endoskopie sowie eine standortübergreifende synergetische Weiterentwicklung.

Wir richten die gastroenterologischen Strukturen beider Standorte klar aufeinander aus. Am Henriettenstift schärfen wir dabei gezielt das Spektrum der diagnostischen und vor allem der interventionellen Endoskopie“, so Prof. Dr. Madisch. Während am Friederikenstift die Ambulantisierung bei ausgewählten Eingriffen wie ERCPs oder Polypektomien im Mittelpunkt steht, liegt der Schwerpunkt im Henriettenstift zukünftig auf stationären, hochkomplexen endoskopischen Eingriffen. Dazu zählen unter anderem anspruchsvolle biliäre Interventionen, pankreatobiliäre Eingriffe, endosonografisch gesteuerte Drainageverfahren sowie interventionelle Therapien im bariatrischen Kontext.

Hotline für Terminvergabe und Patientenvorstellung

(01 52) 56 72 92 73

Zentrale Terminvergabe

Ärztinnen und Ärzte der Gastroenterologie arbeiten standortübergreifend, regelmäßige Abstimmungsrunden sichern einheitliche Standards in Diagnostik und Therapie. Eine gemeinsame Sekretariatsstruktur mit festen Ansprechpersonen und abgestimmter Terminvergabe verbessert die Erreichbarkeit für Zuweisende deutlich. Für eine unkomplizierte Terminvergabe steht eine zentrale Hotline zur Verfügung. „Eine klare und verlässliche Struktur ist für alle Beteiligten gleichermaßen wichtig“, betont Prof. Dr. Madisch. Auch die gastroenterologisch-endoskopische 24-Stunden-Notfallversorgung erfolgt standortübergreifend.

Zur Etablierung als Endoskopiezentrum wird aktuell an beiden Standorten ein neuer, einheitlicher Endoskopiepark mit modernster Gerätetechnik implementiert. Das ermöglicht identische Verfahren, abgestimmte Materialkonzepte und konsistente Qualitätsstandards.

Interdisziplinäre Relevanz

Die Gastroenterologie ist eng mit anderen Fachbereichen verzahnt, beispielsweise mit der Viszeralchirurgie, der Neurologie oder der MKG-Chirurgie. Endoskopische Leistungen reichen von der Versorgung postoperativer Komplikationen bis zur Anlage von Ernährungssonden bei neurologischen oder onkologischen Erkrankungen. „Die Endoskopie ist eine Serviceabteilung mit hoher interdisziplinärer Relevanz. Entscheidend ist dabei die strukturierte Abstimmung aller Beteiligten“, so der Chefarzt.

„Am Henriettenstift schärfen wir gezielt das Spektrum der diagnostischen und vor allem interventionellen Endoskopie.“
Prof. Dr. Ahmed Madisch

Ein zentrales Projekt ist die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED). In Kooperation mit niedergelassenen Gastroenterologinnen und Gastroenterologen entsteht eine sektorenübergreifende Versorgungsstruktur bei komplexen Krankheitsbildern.

Kompetenz im Team

Das DIAKOVERE Zentrum für Innere Medizin entwickelt sich kontinuierlich weiter. Leitende Positionen sind neu besetzt, die Fachbereiche gestärkt. Mit rund 30 Ärztinnen und Ärzten und insgesamt etwa 130 Betten an beiden Standorten verfügt das Zentrum über eine leistungsfähige Struktur. „Entscheidend ist ein motiviertes, verantwortungsvoll handelndes Team“, sagt Prof. Dr. Madisch. Neuer Standortleiter der Gastroenterologie am Henriettenstift ist Dr. Torge Roolfs. Der bisherige Chefarzt am Henriettenstift, Dr. Peter N. Meier, bleibt der Klinik als Senior Consultant erhalten und bringt seine langjährige Expertise weiterhin in die Versorgung und in Fortbildungsformate ein.

Spezialversorgung für CED

Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wird in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Gastroenterologinnen und Gastroenterologen deutschlandweit umgesetzt. Ziel ist eine leitliniengerechte, koordinierte Versorgung komplexer CED-Verläufe mit definierten Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Therapie. Sie ermöglicht eine schnellere Diagnose und Zugang zu modernen Behandlungen, um die Lebensqualität Betroffener zu steigern.

Kontakt

Prof. Dr. Ahmed Madisch
Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin und Gastroenterologie

Telefon: (05 11) 289-34 08
E-Mail: ahmed.madisch@diakovere.de

17. Dezember 2025

Hightech-Herzmedizin im Henriettenstift

2026-09-15T15:26:01+02:0017. Dezember 2025|

Besprechen die Angiografie-Ergebnisse einer Patientin:

die Assistenzärztinnen Johanna Fischer (l.) und Selin Ertan sowie Chefarzt Dr. L. Christian Napp.

Hightech-Herzmedizin im Henriettenstift

Unter der Leitung von Dr. L. Christian Napp entwickelt sich die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin am DIAKOVERE Henriettenstift zu einem Zentrum modernster Herzmedizin mit neuen Herzkatheterlaboren, Hightech-Verfahren und klaren Strukturen.

Seit dem 15. August leitet Dr. L. Christian Napp die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin mit dem Ziel, technische Spitzenmedizin und persönliche Zuwendung zu verbinden. „Wir wollen Hightech-Medizin mit Herz betreiben“, so der Kardiologe. Bereits wenige Wochen nach seinem Start hat sich vieles bewegt: Das Herzkatheterlabor wird derzeit erneuert, neue Behandlungsverfahren wurden eingeführt und ein engagiertes Team arbeitet an klaren Abläufen sowie einer engen Vernetzung mit den Zuweisenden.

HD-IVUS-System und intravaskuläre Lithotripsie

„Durch unser neues Herzkatheterlabor können wir in Zukunft schneller reagieren und komplexe Fälle auf höchstem Niveau versorgen“, betont Dr. Napp. Ein besonderer Fortschritt ist das neue HD-IVUS-System (High Definition Intravascular Ultrasound). Es ermöglicht hochauflösende Aufnahmen aus dem Inneren der Herzkranzgefäße. „Damit können wir beurteilen, wie gut eine

Gefäßbehandlung gelungen ist. Das erhöht die Sicherheit und verbessert die Behandlungsergebnisse für die Patientinnen und Patienten erheblich“, so der Chefarzt. Auch bei stark verkalkten Gefäßen verfügt die Klinik nun über erweiterte Möglichkeiten: Die intravaskuläre Lithotripsie (IVL) induziert durch einen speziellen Ballonkatheter und durch das Aussenden von Schallwellen Mikrorisse in Kalkablagerungen. Die Rotablation trägt Engstellen im Gefäß mit einem diamantbeschichteten, 180.000 Umdrehungen pro Minute schnellen Bohrkopf schonend ab. Diese Verfahren werden nur in hoch spezialisierten Zentren eingesetzt.

0
Umdrehungen pro Minute nutzt der diamantbeschichtete Bohrkopf bei der Rotablation zur Abtragung von Engstellen stark verkalkter Gefäße.

Mikroherzpumpe für komplexe Fälle

Ein weiterer Fortschritt ist die Anschaffung spezieller Mikroherzpumpen, die während eines Eingriffs vorübergehend die Pumpfunktion des Herzens übernehmen. „So können wir auch Betroffene versorgen, die früher als nicht behandelbar galten“, so Dr. Napp. Dabei profitieren die Teams von der engen Zusammenarbeit am Standort Henrietten­stift. Die interventionelle Kardiologie und die kardiologische Intensivmedizin sind mit Neurologie, Radiologie und Gefäßchirurgie räumlich und organisatorisch eng vernetzt. „Das erlaubt uns, auch schwer kranke Menschen sicher zu versorgen“, sagt Dr. Napp.

Arbeitet Hand in Hand:

das Team der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin.

Verbesserte Kommunikation mit Zuweisenden

Neben der technischen Ausstattung steht für den Chefarzt der Teamgedanke im Mittelpunkt. Der gezielte Ausbau des ärztlichen Personals und klare Verantwortlichkeiten in allen Bereichen haben spürbare Verbesserungen gebracht. Mit einem neuen Terminsekretariat wurde zudem die Kommunikation mit zuweisenden Praxen neu organisiert. „Unsere Partner sollen sich darauf verlassen können, dass wir erreichbar sind, Termine verlässlich vergeben und Rückmeldungen zeitnah erfolgen“, betont Dr. Napp. Für niedergelassene Kolleginnen und Kollegen sowie zuweisende Krankenhäuser entsteht damit eine verlässliche Schnittstelle mit strukturierten Abläufen, modernster Technik und direkten Ansprechpersonen. „Gute Medizin entsteht nicht nur durch Hightech – sondern durch Gewissenhaftigkeit, Zusammenarbeit und Zeit für die einzelnen Menschen“, so der Chefarzt.

„Unsere Partner sollen sich darauf verlassen können, dass wir erreichbar sind, Termine verlässlich vergeben und Rückmeldungen zeitnah erfolgen.“
Dr. L. Christian Napp

Herzinsuffizienz und Prävention

Neu aufgestellt wurde der Bereich Herzinsuffizienz, geleitet von Oberarzt Dr. Felix Memenga. Er bündelt die Versorgung akuter und chronischer Herzschwäche – von Schockbehandlung mit Herzpumpen bis zur medikamentösen und devicebasierten Therapie. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit Dr. Stefanie Fahlbusch, die den Bereich Device-Therapie leitet. Gleichzeitig rückt die Prävention stärker in den Fokus: „Wir wollen Herz- und Gefäßerkrankungen möglichst verhindern, bevor sie entstehen“, sagt Napp. Dazu gehören Vorsorgeuntersuchungen, Beratung zu Lebensstil und Medikation – oft initiiert im Rahmen anderer Krankenhausaufenthalte. 

Kontakt

Dr. L. Christian Napp
Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin

Telefon: (05 11) 289-2630
E-Mail: christian.napp@diakovere.de

5. Oktober 2025

Komplexe Chirurgie im Dialog

2026-09-15T15:49:31+02:005. Oktober 2025|

Komplexe Chirurgie im Dialog

Seit dem 1. Juli 2025 leitet Prof. Dr. Katja Schlosser das Zentrum für Allgemein-, Viszeral-, endokrine und Gefäßchirurgie am DIAKOVERE Henriettenstift. Als Chefärztin verantwortet sie die gesamte Bandbreite der Viszeralchirurgie sowie die Gefäßchirurgie. Unterstützt wird sie im Bereich der Viszeralchirurgie durch den Chefarzt für onkologische Chirurgie, Lars Haeder.

Mit innovativen Verfahren, neuen Strukturen und enger interdisziplinärer Zusammenarbeit stellt Prof. Dr. Katja Schlosser die Weichen für die Zukunft des Zentrums. Die viszeralchirurgischen Schwerpunkte werden klar strukturiert: Während Prof. Dr. Schlosser die endokrine und gefäßchirurgische Weiterentwicklung sowie die breite viszeralchirurgische Versorgung verantwortet, widmet sich Lars Haeder, Chefarzt der Onkologischen Chirurgie und Leiter des DKG-zertifizierten Darmkrebszentrums, schwerpunktmäßig der onkologischen Chirurgie. Dabei sollen im Besonderen die kolorektale und die Pankreaschirurgie gestärkt werden.

In der Gefäßchirurgie wird neben etablierten Verfahren wie Aortenchirurgie, cruralen Bypässen und Carotisoperationen in Vollnarkose die Carotis-Chirurgie in Plexusanästhesie eingeführt. Sie bietet eine risikoärmere Alternative, besonders für ältere oder vorerkrankte Menschen. In der Endokrinen Chirurgie verfolgt Prof. Dr. Schlosser die erneute Zertifizierung als Endokrines Zentrum, ergänzt durch die Implementierung der international etablierten TIRADS-Klassifikation zur differenzierten Beurteilung von Schilddrüsenknoten sowie neuer Verfahren wie der laparoskopischen Adrenalektomie.

Bildgebende Untersuchung:

Via Ultraschall überprüft Prof. Dr. Katja Schlosser die Gefäße im Bauchraum einer Patientin.

Teamarbeit und Kommunikation

Prof. Dr. Katja Schlosser ist Fachärztin für Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie, verfügt über das europäische Zertifikat in endokriner Chirurgie (F.E.B.S. Endocrine Surgery) und bringt langjährige Leitungserfahrung mit. Für sie stehen wertschätzende Teamarbeit und Erreichbarkeit im Zentrum ihrer Arbeit. „Ich wurde herzlich aufgenommen und werde mich in den kommenden Monaten bei möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen vorstellen“, sagt sie. „Nur im persönlichen Austausch und gemeinsam können wir die bestmögliche Versorgung anbieten und das Vertrauen unserer Patientinnen und Patienten rechtfertigen. Kommunikation, Erreichbarkeit und feste Ansprechpersonen sichern Qualität und Zufriedenheit bei allen Beteiligten“, betont die Zentrumsleitung.

Auch Haeder unterstreicht: „Exzellente Versorgung ist Teamarbeit. Durch geteilte Aufgaben gewinnen wir mehr Zeit für Patientinnen, Patienten und Zuweisende.“ Durchdachte Abläufe und persönliche Kontaktmöglichkeiten gehören dabei zum sektorenübergreifenden Versorgungskonzept. Ziel ist eine klare Struktur in hoch spezialisierte Sektionen – von der endokrinen über die onkologische bis zur minimalinvasiven Chirurgie. „So wissen Zuweisende sowie Patientinnen und Patienten sofort, an wen sie sich wenden können“, betont Haeder.

„Kurze Wege und klare Zuständigkeiten sind die Basis für eine patientenzentrierte Medizin auf höchstem Niveau.“
Prof. Dr. Katja Schlosser

Bieten Patientinnen und Patienten als Team die bestmögliche Versorgung:

Prof. Dr. Katja Schlosser, verantwortlich für die endokrine und gefäßchirurgische Weiterentwicklung sowie die breite viszeralchirurgische Versorgung, und Lars Haeder mit dem Schwerpunkt onkologische Chirurgie.

Strukturen stärken – Erreichbarkeit sichern

Die spezialisierten Sprechstunden werden fortgeführt und gezielt erweitert. Ein neuer OP-Manager optimiert die Abläufe, reduziert Wechselzeiten und schafft zusätzliche OP-Kapazitäten bei gleichbleibend hoher Qualität. Für zuweisende Praxen bleibt die persönliche Erreichbarkeit zentral: Zentrumsleitung Prof. Dr. Schlosser sowie Haeder, Chefarzt der Onkologischen Chirurgie, stehen für Rückfragen, Austausch und unkomplizierte Klärung im Akutfall zur Verfügung. „Kurze Wege und klare Zuständigkeiten sind die Basis für eine patientenzentrierte Medizin auf höchstem Niveau“, so Prof. Dr. Schlosser.

Kontakt

Prof. Dr. Katja Schlosser
Zentrumsleitung für Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie
Chefärztin Klinik für Gefäßchirurgie

Telefon: (0511) 289-2599
E-Mail: katja.schlosser@diakovere.de

Kontakt

Lars Haeder
Chefarzt Onkologische Chirurgie

Telefon: (0511) 289-2101
E-Mail: lars.haeder@diakovere.de

2. Juli 2025

Moderne Verfahren in der Radiologie

2026-09-15T15:25:56+02:002. Juli 2025|

Moderne Verfahren in der Radiologie

Mit neuer Leitungsstruktur, innovativen Therapien und High-End-Technik positioniert sich das DIAKOVERE Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie als zukunftsfähiger Partner mit Fokus auf Qualität, Vernetzung und Patientenwohl.

Seit 1. Januar 2025 führt Prof. Dr. Peter Isfort als Zentrumsleiter das DIAKOVERE Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie. Die ehemals eigenständigen Abteilungen am Friederikenstift, am Henriettenstift und am Annastift wurden unter neuer Leitungsstruktur und mithilfe neuer vernetzter Prozesse zusammengeführt. „Unser Ziel ist eine radiologische Versorgung auf hohem Niveau an allen Standorten – durch klare Zuständigkeiten, aber auch durch standortübergreifende Zusammenarbeit“, erklärt Prof. Isfort.

Sind ein eingespieltes Team in der bildgebenden Diagnostik:

Prof. Dr. Peter Isfort und Oberärztin Dr. Charlotte Stein.

Modernisierung für neue Verfahren

Herzstück der Neuausrichtung ist eine umfassende Geräteoffensive, die, beginnend 2025, nach und nach umgesetzt wird: Neue Röntgenanlagen, 128-Zeilen-CTs und MRT-Systeme mit 1,5- und 3-Tesla-Magneten mit KI-Unterstützung verbessern nicht nur die Bildqualität, sondern reduzieren auch Strahlendosis und Untersuchungsdauer. Neue Angiographieanlagen ermöglichen ein breites Portfolio minimalinvasiver Therapien mit strahlungsarmer Bildgebungstechnik. „Neueste State-of-the-Art-Bildgebungssysteme ermöglichen nicht nur präzisere Diagnostik mit geringerer Strahlendosis, sondern tragen auch dazu bei, dass schnellere Therapieentscheidungen getroffen werden können – ein weiterer Schritt in Richtung Präzisionsdiagnostik“, so der Chefarzt.

Starke Ausbildung, klare Ansprechpartner

Mit 44 medizinischen Technologinnen und Technologen (MTR), 26 Ärztinnen und Ärzten und einem multiprofessionellen Team bietet das Zentrum optimale Bedingungen für Weiterbildung und Spezialisierung. Die enge Kooperation zwischen den Standorten ermöglicht ein vollständiges Weiterbildungsangebot. Prof. Isfort betont: „Wir wollen ein Ort sein, an dem sich Medizinerinnen und Mediziner ebenso wie MTR weiterbilden und spezialisieren können.“

Auch Zuweisende profitieren: Patientinnen und Patienten werden an modernsten Anlagen nach neuesten Standards untersucht. Außerdem finden neue Therapieverfahren wie die transarterielle periartikuläre Embolisation Anwendung. Neben dem hohen Qualitätsanspruch steht die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten und mit den Zuweisenden im Vordergrund. „Wir sind jederzeit ansprechbar und wollen die bestmögliche Versorgung unserer gemeinsamen Patientinnen und Patienten“, sagt der Chefarzt.

Im Einsatz:

Prof. Dr. Peter Isfort und Oberärztin Dr. Charlotte Stein.

„Neueste State-of-the-Art-Bildgebungssysteme ermöglichen nicht nur präzisere Diagnostik mit geringerer Strahlendosis, sondern tragen auch dazu bei, dass schnellere Therapieentscheidungen getroffen werden können.“
Prof. Dr. Peter Isfort, MHBA

TAPE: Minimalinvasiv gegen Gelenkschmerzen

Ein Alleinstellungsmerkmal in Hannover ist das neue Verfahren TAPE – transarterielle periartikuläre Embolisation oder Gelenkembolisation – zur Behandlung chronischer Schmerzen bei Arthrose und Tendinopathien.

Es richtet sich an Betroffene, bei denen konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind, aber ein operativer Eingriff noch nicht angezeigt oder aufgrund von Begleiterkrankungen nicht möglich ist. Dabei ist die TAPE ein vielversprechender Baustein in der Behandlung, der die etablierten konservativen und operativen Therapieverfahren ergänzt.

Die Behandlung findet stationär statt mit nur einem Aufenthaltstag und kann bei Bedarf wiederholt werden. Zudem ist sie als Brückentherapie vor einem möglichen Gelenkersatz geeignet. „TAPE ist eine sichere und schonende Option zur Schmerzlinderung, die auch Dank der interdisziplinären Organisation gemeinsam mit der orthopädischen Universitätsklinik der MHH und des Annastifts einen hohen wissenschaftlichen und Behandlungsstandard gewährleistet. Bei Fragen zu dem Verfahren und für die Vorstellung von Patientinnen und Patienten können sich die Kolleginnen und Kollegen gern bei uns melden“, erklärt Prof. Isfort.

Kontakt

Prof. Dr. Peter Isfort, MHBA, EBIR, FCIRSE
Zentrumsleiter Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie
DIAKOVERE Henriettenstift
DIAKOVERE Friederikenstift

Telefon: (0511) 289-22 62
E-Mail: peter.isfort@diakovere.de

Zwei Neue ärztliche Leitungen

2026-09-15T15:25:50+02:002. Juli 2025|

Zwei Neue ärztliche Leitungen

Prof. Dr. Katja Schlosser leitet seit 1. Juli 2025 die Klinik für Gefäßchirurgie sowie das Zentrum für die Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie. Zum 15. August 2025 übernimmt Dr. L. Christian Napp die Leitung der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin. Beide bringen langjährige klinische Erfahrung sowie umfassende Expertise mit und stehen für ein patientenorientiertes Behandlungskonzept.

Neue Leitungen:

Dr. L. Christian Napp und Prof. Dr. Katja Schlosser

Nahbare Hochleistungschirurgie als Ziel

Prof. Dr. Katja Schlosser hat zum 1. Juli 2025 als Chefärztin die Leitung der Klinik für Gefäßchirurgie sowie die Zentrumsleitung für die Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie von DIAKOVERE übernommen. Die Fachärztin für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie bringt eine langjährige Erfahrung in einem breiten operativen Spektrum mit. Zusätzlich verfügt sie über das europäische Zertifikat in endokriner Chirurgie (F.E.B.S. Endocrine Surgery). Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Joachim Jähne und von Prof. Dr. Thomas Busch an.

Nach Stationen am Universitätsklinikum Marburg und als Chefärztin in Mittelhessen entscheidet sie sich bewusst für den Wechsel nach Hannover – mit dem Ziel, viszeral-, endokrine und gefäßchirurgische Expertise unter einem Dach weiterzuentwickeln. „Ein gemeinsames Zentrum für Viszeral- und Gefäßchirurgie fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, verbessert die Patientenversorgung und ermöglicht innovative Behandlungskonzepte auf höchstem Niveau“, so Prof. Dr. Schlosser.

„Ein gemeinsames Zentrum für Viszeral- und Gefäßchirurgie fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, verbessert die Patientenversorgung und ermög­licht innovative Behandlungskonzepte auf höchstem Niveau.“
Prof. Dr. Katja Schlosser

Ein Schwerpunkt liegt in der endokrinen Chirurgie; eine Zertifizierung als Endokrines Zentrum ist geplant. Zudem möchte Prof. Dr. Schlosser die Carotis-Chirurgie unter Plexusanästhesie etablieren. Sie ist außerplanmäßige Professorin an der Universität Marburg und engagiert sich für Lehre sowie für die Förderung von Frauen in der Chirurgie. Sie ist Gründerin des Netzwerks „Die Chirurginnen“, das sich für Sichtbarkeit und strukturelle Gleichstellung von Frauen in der Chirurgie einsetzt. Ihr Führungsstil basiert auf Transparenz, Teamorientierung und verlässlicher Kommunikation in alle Richtungen: „Zuweisung ist Vertrauenssache und die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten abhängig von guter Zusammenarbeit“, sagt Prof. Dr. Schlosser.

Moderne Kardiologie mit christlichem Fundament

Dr. L. Christian Napp übernimmt zum 15. August 2025 als Chefarzt die Leitung der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin am DIAKOVERE Henriettenstift. Er folgt auf Prof. Dr. Thomas Weiss. Als Facharzt mit Spezialisierung in interventioneller Kardiologie und kardiovaskulärer Intensiv- sowie Notfallmedizin bringt er unter anderem eine langjährige Erfahrung aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) mit, wo er zuletzt die Interventionelle Kardiologie leitete.

„Gute Medizin ist für mich nicht nur eine Frage moderner Technik, sondern vor allem auch der menschlichen Zuwendung – beides muss zusammenwirken.“
Dr. L. Christian Napp

Im Zentrum seiner Tätigkeit steht für ihn die Verbindung technischer Expertise mit persönlicher Zuwendung. „Gute Medizin ist für mich nicht nur eine Frage moderner Technik, sondern vor allem auch der menschlichen Zuwendung – beides muss zusammenwirken“, so Dr. Napp. Sein Ziel ist die strukturelle und inhaltliche Weiterentwicklung der DIAKOVERE Klinik: Durch den Ausbau eines zweiten Herzkatheterlabors sowie den Einsatz spezieller Behandlungstechniken soll die gesamte Brandbreite der Therapie von Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Herzklappen abgebildet werden.

Neben der technischen Modernisierung ist Dr. Napp ein werteorientierter Umgang wichtig, um den christlichen Auftrag des Hauses jeden Tag zu leben. „DIAKOVERE bietet die Möglichkeit, hochmoderne Medizin mit menschlicher Nähe zu verbinden – das ist nicht überall möglich und deshalb besonders wertvoll“, sagt Dr. Napp. Die Klinik soll fachlich als auch menschlich ein Ort verlässlicher Versorgung und innovativer Behandlung bleiben und als ein solcher weiterentwickelt werden.

Kontakt

Prof. Dr. Katja Schlosser
Chefärztin Klinik für Gefäßchirurgie, Zentrumsleitung für die Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie

Telefon: (0511) 289-2599
E-Mail: katja.schlosser@diakovere.de

Kontakt

Dr. L. Christian Napp
Chefarzt Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin (ab 15. August 2025)

Telefon: (0511) 289-2630
E-Mail: kardiologie.dkh@diakovere.de

24. März 2025

Zentrum für Innere Medizin: Ausbau der Gastroenterologie

2025-03-24T10:41:23+01:0024. März 2025|

Zentrum für Innere Medizin: Ausbau der Gastroenterologie

Die medizinische Versorgung befindet sich in stetigem Wandel und mit ihr entwickeln sich auch die Anforderungen an spezialisierte Fachbereiche. Das Zentrum für Innere Medizin der DIAKOVERE Krankenhaus gGmbH geht mit gutem Beispiel voran: Seit dem 1. Januar 2025 steht es unter der Leitung von Prof. Dr. Ahmed Madisch, der den Ausbau der Gastroenterologie vorantreibt.

Das Zentrum für Innere Medizin umfasst sieben hoch spezialisierte Fachbereiche, darunter Kardiologie, Angiologie, Pulmologie, Palliativmedizin, Nephrologie, Hämatologie/Onkologie sowie Gastroenterologie mit diagnostischer und interventioneller Endoskopie. Die standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Friederikenstift und dem Henriettenstift garantiert eine hoch qualifizierte Patientenversorgung. Prof. Dr. Madisch betont: „Zunehmende Mehrfacherkrankungen erfordern eine hohe Spezialisierung und eine enge Abstimmung aller Beteiligten.“

Teamarbeit:

Chefarzt Prof. Dr. Ahmed Madisch, die leitende Oberärztin Wiebke Mund (links) und Krankenschwester Deike Konert besprechen den Tagesablauf.

Ambulante Versorgung im Fokus

Mit mehr als 6000 stationären Patientinnen und Patienten jährlich ist das Zentrum ein bedeutender Versorger in der Region. Ein zentrales Anliegen von Prof. Dr. Madisch ist die Intensivierung der Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer

Versorgung. Dank der Erweiterung des Hybrid-DRG-Katalogs werden ambulante Ressourcen besser genutzt. „Kleinere endoskopische Eingriffe wie die Spiegelung der Gallenwege oder die Entfernung von Polypen im Dickdarm wollen wir vermehrt ambulant oder auf einer Kurzliegerstation durchführen“, erklärt Prof. Dr. Madisch.

Spezialisierung und neue Zentren

Eine weitere strategische Neuerung ist der Aufbau eines spezialisierten Endoskopiezentrums. Dort sollen künftig innovative Verfahren wie endoskopische Vollwandresektionen bei Darmtumoren oder die Behandlung der Achalasie durchgeführt werden. Zudem wird das bereits etablierte Refluxzentrum in Kooperation mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie erweitert. „Unser Ziel ist es, ein Viszeralchirurgisches Zentrum zu etablieren, das eng mit ambulanten Partnern zusammenarbeitet“, so Prof. Dr. Madisch. Auch der Ausbau der Funktionsdiagnostik spielt eine wichtige Rolle: Ein geplantes Schluckzentrum soll in Kooperation mit der Geriatrie, der Neurologischen Frührehabilitation und der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde realisiert werden.

Patientinnen- und Patientenwohl im Mittelpunkt

Neben der fachlichen Exzellenz und der interdisziplinären Zusammenarbeit bleibt das Wohl der Patientinnen und Patienten oberste Priorität. „Wir bieten in allen Bereichen eine optimale medizinische Performance. Unser Ziel ist es, das Zentrum als vernetzten und hoch spezialisierten internistischen Versorger regional und überregional zu etablieren“, betont Prof. Dr. Madisch. Mit diesen Entwicklungen setzt DIAKOVERE ein klares Zeichen für die Zukunft der Inneren Medizin – mit innovativen Ansätzen, strukturellen Verbesserungen und einem konsequenten Fokus auf die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten.

„Unser Ziel ist es, ein Viszeralchirurgisches Zentrum zu etablieren, das eng mit ambulanten Partnern zusammenarbeitet.“
Prof. Dr. Ahmed Madisch

Gemeinsam auf Visite:

Chefarzt Prof. Dr. Ahmed Madisch und Wiebke Mund, leitende Oberärztin, erkundigen sich nach dem Befinden eines Patienten.

Im Austausch:

Assistenzärztin Anna Sophie Schulz (v. l.), leitende Oberärztin Wiebke Mund und Prof. Dr. Ahmed Madisch besprechen die weitere Behandlung einer Patientin.

Neuer Chefarzt

Prof. Dr. Ahmed Madisch ist seit 1. Januar 2025 Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin am DIAKOVERE Friederikenstift. Er kommt aus Frankfurt am Main nach Hannover. Dort war er Partner an der größten gastroenterologischen Praxisklinik in Hessen (mehr als 20.000 Endoskopien pro Jahr). Er kennt sich in Hannover gut aus: Von 2009 bis 2021 war er Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie und in Personalunion stellvertretender Ärztlicher Direktor im Klinikum Region Hannover/Siloah, später zusätzlich noch Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Nordstadt-Krankenhaus. Der Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie ist in Wolfsburg geboren, in Celle aufgewachsen und hat in Hannover studiert. Dort wohnt er noch heute, gemeinsam mit seiner Frau und zwei Töchtern (21 und 15).

Kontakt

Prof. Dr. Ahmed Madisch
Chefarzt Zentrum für Innere Medizin

Telefon: (0511) 129-23 04
E-Mail: ahmed.madisch@diakovere.de

16. Februar 2024

Darmkrebszentrum optimiert Versorgung mit Screenings

2026-09-09T09:57:35+02:0016. Februar 2024|

Darmkrebszentrum optimiert Versorgung mit Screenings

Das zertifizierte Darmkrebszentrum im DIAKOVERE Henriettenstift bietet Patientinnen und Patienten eine individuelle und interdisziplinäre Therapie. Betroffene werden hier auch auf die Zeit nach der Entlassung aus der Klinik optimal vorbereitet.

Unser Fokus liegt vor allem auf der individualisierten Diagnostik und Therapie sowie der Nachsorge bei Darmkrebs“, sagt der Leitende Oberarzt der Chirurgie sowie Koordinator des Zentrums, Lars Haeder. „Wir sind nicht nur für die Patientinnen und Patienten, sondern auch für Zuweisende sowie Kolleginnen und Kollegen immer schnell erreichbar“, ergänzt die stellvertretende Koordinatorin, Dr. med. Kristina Götzky. Das interdisziplinäre Team besteht aus Expertinnen und Experten aus der Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie. Außerdem ist die Expertise aus Psychoonkologie, Ernährungsberatung, Stomabetreuung, Sozialdienst/Casemanagement sowie der Pflege von elementarer Bedeutung, um Betroffene umfassender behandeln und soziale Komponenten berücksichtigen zu können.

Oberärztin Kristina Götzky
Gründliche Nachsorge:

Oberärztin Dr. med. Kristina Götzky untersucht eine Patientin mit dem Ultraschallgerät.

Dr. med. Kristina Götzky und Lars Haeder im DIAKOVERE Darmkrebszentrum
Angepasst an Befund:

Der Leitende Oberarzt Lars Haeder und Oberärztin Dr. med. Kristina Götzky erstellen für die Patientinnen und Patienten individuelle Behandlungspläne.

Screenings verbessern Therapien

Um das Auftreten postoperativer Komplikationen zu verringern, werden im Vorfeld zusätzliche Screenings durchgeführt. Diese beinhalten Untersuchungen des Ernährungsstatus sowie des Risikos für ein postoperatives Delir als integralen Bestandteil eines geriatrischen Assessments. „Auch die Angehörigen sind für mehr Sicherheit und Rückhalt involviert“, so Oberarzt Haeder.

„Unser Augenmerk liegt auf der Kommunikation, sowohl im Team als auch mit den Betroffenen, um Therapie und Nachsorge zu optimieren.“
Dr. med. Kristina Götzky

Neu ist auch eine onkologische Sportgruppe, die einen Ausgleich zur mentalen und körperlichen Belastung bringen soll.

Qualitätsgesicherte Behandlung

Bereits seit 2012 gibt es das durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierte Darmkrebszentrum im Henriettenstift. Es ist Teil der DIAKOVERE Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Gastroenterologie.

Unter Berücksichtigung des nationalen Krebsplans bietet das Zentrum eine standardisierte und qualitätsgesicherte Diagnostik und Behandlung der Betroffenen bei Darmkrebs an. Durch die Kooperation mit dem Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) der MHH als Krebszentrum der Maximalversorgung können Vorgehensweisen vereinheitlicht und Synergien genutzt werden.

Rund0
Darmkrebserkrankte werden im Darmkrebszentrum der DIAKOVERE jährlich behandelt
und etwa0
Operationen werden durchgeführt.

Beratungsangebote für Betroffene

Um die Rekonvaleszenz nach einer Operation bei Darmkrebs zu verbessern, bietet das DIAKOVERE Darmkrebszentrum Patientinnen und Patienten bereits auf Station eine spezialisierte und interdisziplinäre Beratung und Versorgung an. Regelmäßige Sprechstunden wie die Stoma- und Ernährungssprechstunden erleichtern den Betroffenen den Weg in die Selbstständigkeit nach einer Stomaanlage erheblich. „Neben den medizinischen und pflegerischen Aspekten sind auch soziale Komponenten nach einem solchen Eingriff wichtig“, erklärt Oberarzt Lars Haeder. „Die Pflegeexpertinnen und -experten der DIAKOVERE Pflegedienste versorgen, unterstützen, begleiten und stehen für Fragen nach dem Krankenhausaufenthalt zur Verfügung.“

Kontakt

Enterostomatherapie
Telefon: (05 11) 16 60 115
Mobil: (0172) 54 04 430
E-Mail: hilfsmittelversorgung.dkf@diakovere.de

Lars Haeder

Kontakt

Lars Haeder
Koordinator Darmkrebszentrum
Leitender Oberarzt

DIAKOVERE Henriettenstift
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Schwerpunkt für endokrine und onkologische Chirurgie, Adipositaschirurgie

Zentrum für endokrine, onkologische und metabolische Chirurgie
Zertifiziertes Darmkrebszentrum (DKG)
Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie (DGAV)

Telefon: (05 11) 289-27 99
E-Mail: darmkrebszentrum.dkh@diakovere.de, lars.haeder@diakovere.de

Zentrum für Radiologie bietet Medizin auf Exzellenzniveau

2026-09-09T09:57:39+02:0016. Februar 2024|

Zentrum für Radiologie bietet Medizin auf Exzellenzniveau

Das DIAKOVERE Zentrum für Radiologie im Henriettenstift und Friederikenstift bildet das gesamte diagnostische Spektrum der bildgebenden Modalitäten sowie interventionellen Leistungen ab. Zukunftsweisend entwickelt es sich standortübergreifend zum Knotenpunkt interdisziplinärer Therapien.

Unser Ziel ist es, die beiden radiologischen Kliniken zu interoperablen und komplementären klinischen Standorten zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. med. Peter Isfort, der neue Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift. „Das Zentrum mit seiner hochqualitativen bildgebenden Diagnostik nimmt dabei eine zentrale Position ein. Wir sehen uns als Informationsschnittstelle, die durch radiologische Leistungen klinische Arbeitsabläufe unterstützt und effizienter gestaltet“, so Prof. Dr. med. Isfort weiter.

Prof. Dr. med. Peter Landwehr, Leiter des Zentrums und seit 2001 Chefarzt der Radiologie im DIAKOVERE Henriettenstift, ergänzt: „Zudem können wir durch fachübergreifende interventionelle Therapien mit vaskulärem, neurovaskulärem und onkologischem Schwerpunkt sowie kardiovaskulärer Bildgebung zukunftsweisende Medizin auf Exzellenzniveau anbieten – übrigens auch im Annastift.“

Zentrum für Radiologie bietet Medizin auf Exzellenzniveau
Alles auf einen Blick:

Prof. Dr. med. Peter Landwehr bespricht mit einer Patientin anhand der Bildgebung den Befund.

Prof. Dr. Peter Isfort und Prof. Dr. Peter Landwehr
Arbeiten Hand in Hand:

Prof. Dr. med. Peter Isfort (links) und Prof. Dr. med. Peter Landwehr.

Zwei Kliniken bündeln ihre Expertise

Das etwa 90-köpfige Team des Zentrums besteht aus Radiologinnen und Radiologen sowie Medizinischen Technologinnen und Technologen für Radiologie, Medizinphysikexperten sowie medizinischen Fachangestellten. Multidisziplinär arbeiten sie auf Augenhöhe an innovativen Konzepten zur Verbesserung der bildgebenden und interventionellen Verfahren.

Die Kliniken decken sämtliche Bereiche der diagnostischen Radiologie ab, darunter Röntgen, Ultraschall, CT, MRT und Mammographie. Das Henriettenstift hat zudem einen interventionell-radiologischen Schwerpunkt in den Bereichen der Gefäßmedizin, Brustkrebsdiagnostik, der bildgebenden und interventionellen Neuroradiologie mit Thrombektomien bei Schlaganfall und der onkologischen Radiologie.

Der aktuelle Fokus im Friederikenstift liegt auf der unfallchirurgisch-orthopädischen, neurologischen und internistischen Bildgebung. „Bildgeführte minimalinvasive Eingriffe wie Angioplastien, Stents oder Lysen, Aneurysmabehandlungen, katheterbasierte Embolisationstherapien bei Myomen oder transarterielle Chemoembolisationen (TACE) und Tumor-Ablationen bei Lebertumoren erlauben uns moderne Behandlungen ohne belastende Operationen“, sagt Prof. Dr. med. Landwehr. Die onkologische Bildgebung und Intervention sollen weiter ausgebaut werden.

Einzigartige Versorgung dank optimaler Vernetzung

Im Fokus stehen immer die Patientinnen und Patienten. „Wir haben viel Kontakt und sind für Behandlungen wie etwa katheterisierte Embolisationstherapien primäre Ansprechpartner. Oft begleiten wir vom ersten Kontakt in der Ambulanz bis zur Entlassung von der interventionell-radiologischen Station“, sagt Prof. Dr. med. Isfort.

Die zentrale Position der Kliniken zeigt sich in täglichen interdisziplinären Besprechungen sowie der Beteiligung an vier speziell ausgerichteten Tumorboards pro Woche. Eine optimale, auch digitale Vernetzung ermöglicht es den Behandelnden, schnelle und verlässliche Diagnosen zu stellen sowie entsprechende Therapien auszuwählen.

Ergänzt durch das interventionell-radiologische Angebot bietet das Zentrum eine für die Region Hannover hochkompetente Versorgung – auch ambulant und tagesstationär.

„Wir bieten exzellente radiologische Diagnostik für die medizinische Versorgung an und stehen zudem mit spezialisierten Verfahren der interventionellen Radiologie zur Seite.“
Prof. Dr. med. Peter Landwehr und Prof. Dr. med. Peter Isfort

Tumorkonferenz Radiologie
Im engen Austausch:

In der Tumorkonferenz der Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift bespricht das Team akute Fälle und diskutiert über mögliche Behandlungsmethoden.

Neuer Chefarzt in der Klinik für Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift

Prof. Dr. med. Peter Isfort ist seit dem 1. November 2023 Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift. Nach seinem klinischen Jahr in der HNO-Klinik der Universität zu Köln durchlief der Radiologe verschiedene Stationen, darunter als Weiterbildungsassistent, Oberarzt, geschäftsführender Oberarzt bis zum Posten des Leitenden Oberarztes in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Nach der Habilitation wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen ernannt.

Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Interventionellen Radiologie und Onkologie sowie der onkologischen Bildgebung. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Landwehr, Chefarzt der Radiologie im DIAKOVERE Henriettenstift, entwickelt Prof. Dr. med. Isfort die zukunftsweisende Ausrichtung des DIAKOVERE Zentrums für Radiologie. Deren Leitung wird er spätestens 2026 übernehmen.

Weiterführende Infos über Prof. Dr. med. Peter Isfort finden Sie hier.

Ärzteteam
Sind ein eingespieltes Team:

Oberarzt Alexander Köhler (von links), Fachärztin Dr. med. Dörthe Pautz, der leitende Oberarzt Dr. med. Witali Karch, Oberärztin Dr. med. Claudia Wegel, Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Isfort, Assistenzarzt Ahmed Ayasaund und Oberärztin Elke Höling.

Kontakt

Prof. Dr. Peter Landwehr

Prof. Dr. Peter Landwehr, EBIR, FCIRSE
Leiter des Zentrums für Radiologie
Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

DIAKOVERE Henriettenstift
Telefon: (05 11) 289-22 62
E-Mail: peter.landwehr@diakovere.de

Prof. Dr. Peter Isfort

Prof. Dr. Peter Isfort, MHBA, EBIR, FCIRSE
Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

DIAKOVERE Friederikenstift
Telefon: (05 11) 129-27 61
E-Mail: peter.isfort@diakovere.de

27. Juni 2023

Gynäkologische Onkologie: Neue Ärztin im MVZ und im DIAKOVERE Henriettenstift

2026-09-09T09:57:52+02:0027. Juni 2023|

Gynäkologische Onkologie: Ganzheitliche Betreuung und individuelle Therapie im MVZ

In der gynäkologischen Onkologie sind Expertinnen und Experten mit fundiertem Wissen, Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Patientinnen von entscheidender Bedeutung – ambulant wie stationär. Dr. Wenke Wichmann verstärkt ab sofort das Team in der Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Calenberger Neustadt am Standort Kirchrode in Hannover.

Mit Gynäkologin Dr. Wenke Wichmann hat die DIAKOVERE eine kompetente Nachfolgerin für Dr. Iris Schrader in der Zweigpraxis des MVZ Calenberger Neustadt am Standort Kirchrode gefunden. Dr. Iris Schrader beendet aus Altersgründen ihre langjährige Tätigkeit im MVZ und im Henriettenstift. Ihre Nachfolgerin war zuvor am Universitätsklinikum Dresden tätig.

Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen werden am Standort Kirchrode in den Räumen des DIAKOVERE Henriettenstifts an der Schwemannstraße in Hannover umfassend ambulant behandelt und betreut. Die Patientinnen profitieren vom gesamten Spektrum der modernen Diagnostik und der kurzen Wege zur Klinik. Die Frauenklinik mit ihren beiden Standorten am Henriettenstift und am Friederikenstift ist als Brustzentrum sowie als Gynäkologisches Krebszentrum zertifiziert.

Neue Frauenärztin im MVZ Calenberger Neustadt:

Gynäkologin Dr. Wenke Wichmann untersucht eine Patientin.

Ganzheitliche Betreuung und individuelle Therapie

Bereits während ihrer Weiterbildung am Universitätsklinikum Dresden legte Dr. Wichmann ihren Schwerpunkt auf die Krankheitsbilder der gynäkologischen Onkologie. Ihre Expertise in der Diagnostik und Therapie von gynäkologischen Malignomen hat sie zu einer erfahrenen Spezialistin auf diesem Gebiet gemacht. Ihre Tätigkeit am Universitätsklinikum Dresden konzentrierte sich auf die Gyn-Onkologie-Sprechstunde des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sowie auf die Familiäre Brust- und Eierstockkrebs-Sprechstunde.

Dr. Wichmann hat daher besonders viel Erfahrung in der Betreuung von gynäkologischen Krebspatientinnen: „Ich verfolge hier einen ganzheitlichen Ansatz von der Diagnose bis zur Nachsorge“, sagt die Frauenärztin. Das bedeutet nicht nur, Stanzbiopsien und (Mamma-)Sonografien durchzuführen, sondern auch individualisierte Therapiekonzepte zu entwickeln, sowohl operative als auch systemische, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Patientinnen zugeschnitten sind.

Therapie für die Seele der Patientinnen

Die umfassende psychosoziale Betreuung der Patientinnen ist ein weiterer wichtiger Aspekt von Wichmanns Arbeit in der Zweigpraxis. Durch die Unterstützung in jeder Phase der Behandlung wird sichergestellt, dass die Patientinnen nicht nur in medizinischer Hinsicht, sondern auch in emotionaler und seelischer Hinsicht gut betreut werden.

Das Management von Nebenwirkungen und therapieassoziierten Symptomen gehört neben den verschiedenen zytostatischen, immunmodulatorischen und antihormonellen Therapien ebenso dazu wie die palliativmedizinische Betreuung der Patientinnen. Hier arbeitet die Zweigpraxis eng mit dem ambulanten Palliativdienst der DIAKOVERE Pflegedienste sowie dem DIAKOVERE Uhlhorn Hospiz zusammen. Ziel ist, dass die Patientinnen eine langfristige und kontinuierliche Begleitung erhalten.

Wichmann ist neue Ansprechpartnerin

Die gynäkologische Onkologie erfordert Fachleute, die nicht nur über medizinisches Wissen verfügen, sondern auch einfühlsam und engagiert sind. Dr. Wenke Wichmann, die ihre umfangreiche Erfahrung aus dem Universitätsklinikum Dresden in das MVZ Calenberger-Neustadt in enger Zusammenarbeit mit der DIAKOVERE Frauenklinik in Hannover einbringt, ist ab sofort Ansprechpartnerin in der ambulanten Versorgung für gynäkologisch-onkologische Patientinnen. Sie sagt: „Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam die bestmögliche Versorgung für unsere Patientinnen zu gewährleisten. Durch den interdisziplinären Ansatz können wir eine ganzheitliche Betreuung gewährleisten, die den individuellen Bedürfnissen jeder Patientin gerecht wird.“

„Ich verfolge hier einen ganzheitlichen Ansatz von der Diagnose bis zur Nachsorge.“

Dr. Wenke Wichmann

Kontakt

Dr. Wenke Wichmann
Zweigpraxis des MVZ Calenberger Neustadt
Gynäkologische Onkologie
Schwemannstraße 17
30559 Hannover
Telefon: (05 11) 52 48 52 83
E-Mail: info.mvz@diakovere.de

Prostatazentrum: Fokus auf individueller Therapie

2026-09-09T09:57:56+02:0023. Juni 2023|

Prostatazentrum: Fokus auf individueller Therapie

Das Prostatazentrum im DIAKOVERE Friederikenstift in Hannover bietet als Teil der Urologischen Klinik interdisziplinäre Kompetenz bei Diagnostik und Therapie von Prostataerkrankungen. Die deutsche Krebsgesellschaft hat das Zentrum für seine exzellente Expertise zertifiziert.

Das erfahrene zehnköpfige ärztliche Team um Chefarzt PD Dr. Stefan Conrad sorgt für die optimale medizinische Betreuung der Patienten mit Prostatakrebserkrankungen, aber auch mit benigner Prostatahyperplasie. Im Jahr 2009 wurde das Zentrum als zweites Prostatakrebszentrum in Niedersachsen durch die deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert.

Visite:

Der leitende Oberarzt Jürgen Zeuschner (Mitte) bespricht mit dem Ärzteteam die Therapie für den nächsten Patienten.

Individuell abgestimmte Therapien

Die Zusammenarbeit der Klinik mit der im Haus befindlichen Strahlentherapie und Disziplinen wie Onkologie, Pathologie oder Nuklearmedizin gewährleistet die bestmögliche Behandlung bei Prostatakrebs. In prä- und posttherapeutischen Konferenzen sowie durch persönliche Patientengespräche wird die individuell optimale Therapie gewählt. „Unser Ziel ist immer eine Stabilisierung oder Verbesserung der Lebenserwartung und Lebensqualität unserer Patienten“, sagt der Chefarzt.

Moderne Diagnostik zur Früherkennung

„Rund 69.000 Neuerkrankungen von Prostatakrebs treten jährlich in Deutschland auf, mit etwa 15.000 Todesfällen ist Prostatakrebs die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache bei Männern“, erklärt PD Dr. Conrad. Eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für Männer ab 45 Jahren mit Tastuntersuchung und PSA-Wert-Bestimmung sowie Sonografie und MRT bei Tumorverdacht ist wichtig für eine frühe Diagnose. „Wir setzen dabei unter anderem die Fusionsbiopsie als Mittel für eine schonende und effektive Diagnostik ein“, so Dr. Conrad.

Rund 2000 operative Eingriffe im Jahr

Wird der Tumor früh erkannt, ist oft eine aktive Überwachung ohne sofortige Therapie ausreichend. Kurativ kommen neben der operativen Prostatektomie (RPE) die Strahlentherapie, auch hypofraktioniert sowie im adjuvanten und palliativen Setting, zum Einsatz. Zudem wird die kombinierte Brachytherapie mit hoher Dosisrate (HDR) und perkutaner Nachbestrahlung angewandt. In der operativen Therapie der benignen Prostatavergrößerung hat neben der transurethralen Resektion der Prostata (TURP) die minimalinvasive Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) einen großen Stellenwert als schonende OP-Methode.

„Wir setzen unter anderem die Fusionsbiopsie als Mittel für eine schonende und effektive Diagnostik ein.“

Dr. med. Stefan Conrad

Rund 0
Neuerkrankungen von Prostatakrebs treten jährlich in Deutschland auf.

Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP)

Bei der operativen Therapie von gutartigen Prostatavergrößerungen setzt das Prostatazentrum im DIAKOVERE Friederikenstift bereits seit rund zehn Jahren die HoLEP als schonendes minimalinvasives Operationsverfahren ein. Mittlerweile gilt diese Technik auch in den europaweit geltenden Leitlinien als Therapie der Wahl. „Rund 250 Eingriffe führen wir jährlich in dieser Technik durch. Das sind etwa fünf OPs pro Woche“, sagt Chefarzt PD Dr. Stefan Conrad. Der Vorteil dieser Methode ist im Vergleich zur herkömmlichen transurethralen Resektion der Prostata (TURP) und der offenen Adenomektomie ein minimalinvasiver Zugang mit deutlich geringerem Blutverlust.

Kontakt

Privatdozent Dr. med. Stefan Conrad
Chefarzt Urologische Klinik
DIAKOVERE Friederikenstift
Telefon: (05 11) 129-2341
E-Mail: stefan.conrad@diakovere.de

Nach oben