Über Bene

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Bene, 10 Blog Beiträge geschrieben.

16. Februar 2024

Ihre Meinung ist uns wichtig: Machen Sie jetzt mit bei unserer Umfrage!

2024-02-22T12:03:30+01:0016. Februar 2024|

Ihre Meinung ist uns wichtig: Machen Sie jetzt mit bei unserer Umfrage!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir hoffen, dass Ihnen unser Newsletter „MEDIZIN PLUS“ gefällt. Ihre Meinung ist uns wichtig. Wir laden Sie deshalb herzlich ein, an unserer Umfrage teilzunehmen. Ihr Feedback hilft uns, dieses Angebot noch näher an Ihnen, den Expertinnen und Experten in den zuweisenden Praxen, auszurichten.

Die Teilnahme ist unkompliziert und nimmt weniger als fünf Minuten in Anspruch.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Umfrage

    Lesen Sie regelmäßig den Newsletter "MEDIZIN PLUS" und wenn ja, wie bewerten Sie ihn insgesamt?

    A: Ich finde, es ist ein sehr gelungenes Angebot und lese ihn gern.B: Ich fühle mich von den Themen nur selten angesprochen.C: Mir fehlt leider die Zeit, um mich gründlich mit dem Newsletter zu befassen.

    Wie gefällt Ihnen der Themenmix?

    A: Die Auswahl der Themen ist sehr gut getroffen und ausgewogen.B: Bei den Themen wünsche ich mir noch mehr Abwechslung.C: Ich wünsche mir fachspezifischere Themen.

    Worüber würden Sie gern mehr lesen?

    Wie beurteilen Sie den Newsletter aus fachlicher Sicht?

    A: Ich finde die Inhalte fachlich sehr gut dargestellt und auf den Punkt gebracht.B: Ich wünsche mir noch mehr fachliche Tiefe.

    Print oder digital: Welche Form des Newsletters bevorzugen Sie?

    A: Ich lese den Newsletter am liebsten digital.B: Ich bevorzuge die gedruckte Ausgabe.C: Ich schätze die Vorzüge beider Formate.

    Patientinnen profitieren von Neuer OP-Methode

    2024-02-21T16:14:44+01:0016. Februar 2024|

    Patientinnen profitieren von Neuer OP-Methode

    Das Beckenbodenzentrum der DIAKOVERE Frauenklinik verhilft Frauen mit Beckenbodensenkung dank einer neuen innovativen Operationsmethode zu mehr Lebensqualität – und das ohne den Einsatz von Fremdmaterial.

    „Das neue Verfahren ist ein großer Fortschritt bei der Behandlung von Senkungszuständen des Beckenbodens“, sagt der Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow. „Durch die Transplantation von körpereigenem Gewebe in Form der Semitendinosussehne aus dem Oberschenkel zur Rekonstruktion der Beckenbodenstrukturen können wir Risiken und Nachteile herkömmlicher Senkungsoperationen vermeiden.“ Schmerzhafte Raffungen vorhandener Faszienstrukturen etwa entfielen. Zudem könnten Risiken durch den Einsatz von Netzimplantaten eliminiert werden.

    Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow
    Schonenderer Eingriff:

    Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow klärt eine Patientin über die neue OP-Methode auf.

    Ärzteteam
    Im Gespräch:

    Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow klärt mit Oberärztin Dr. med. Kathrin Konheiser (Mitte) und Dr. med. Giulia Schäfer Details einer Therapie.

    Mehr Lebensqualität für die Patientin

    Das DIAKOVERE Beckenbodenzentrum ist eines der wenigen Zentren in Deutschland, die dieses Verfahren anwenden. Das Ziel ist es, eine schonende Wiederherstellung des Beckenbodens herbeizuführen, Funktionsbeeinträchtigungen von Blase und Darm deutlich zu verbessern und somit die Lebensqualität der Patientin erheblich zu steigern.

    Die Anwendung der neuen Operationsmethode setzt voraus, dass bei der Patientin der Uterus oder der Gebärmutterhals vorhanden ist, „um beste Bedingungen zur Fixierung der Sehne zu haben“, betont Prof. Dr. med. Siggelkow.

    Innovatives neues Vorgehen

    Über einen etwa drei Zentimeter langen Schnitt in der Kniekehle wird ein Teil der Semitendinosussehne aus dem Oberschenkel entnommen. Die Gehfähigkeit wird dabei nicht beeinträchtigt. Minimalinvasiv erfolgt unter 3-D-Sicht die genaue Implantation der Sehne als Stütze für den Uterus. Befestigungspunkte sind der Gebärmutterhals sowie die faszialen Strukturen des Kreuzbeins. „Die Verweildauer nach dem Eingriff beträgt etwa zwei Tage. Implantatskosten entfallen, die Kosten für die OP werden durch die Krankenkassen übernommen“, so Prof. Dr. med. Siggelkow über weitere Vorteile der noch jungen Methode. „Unsere Erfahrungen bringen wir in Langzeitstudien ein. Wir beraten unsere Patientinnen umfassend und entscheiden gemeinsam, ob diese OP-Methode die Therapie der Wahl für sie ist“, so der Chefarzt.

    Zertifizierte Beratungsstelle für Betroffene mit Senkungsbeschwerden

    Im Beckenbodenzentrum oder auch Kontinenzzentrum der DIAKOVERE Frauenklinik unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow werden Senkungsbeschwerden unterschiedlicher Schweregrade sowie Formen der Harn- und Stuhlinkontinenz interdisziplinär behandelt. Als zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft stehen evidenzbasierte Therapien im Fokus. Das Behandlungsspektrum umfasst sowohl alle herkömmlichen Operationstechniken mit dem Einsatz von Fremdmaterialien als auch neu mit dem Einsatz von körpereigenem Gewebe. Etwa 200 Frauen pro Jahr werden im Zentrum operiert, 350 in der Beckenbodensprechstunde beraten.

    Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow

    Kontakt

    Prof. Dr. Wulf Siggelkow
    Chefarzt Frauenklinik
    Telefon: (05 11) 289-32 81 / 129-23 10
    E-Mail: wulf.siggelkow@diakovere.de

    Darmkrebszentrum optimiert Versorgung mit Screenings

    2024-02-21T16:14:48+01:0016. Februar 2024|

    Darmkrebszentrum optimiert Versorgung mit Screenings

    Das zertifizierte Darmkrebszentrum im DIAKOVERE Henriettenstift bietet Patientinnen und Patienten eine individuelle und interdisziplinäre Therapie. Betroffene werden hier auch auf die Zeit nach der Entlassung aus der Klinik optimal vorbereitet.

    Unser Fokus liegt vor allem auf der individualisierten Diagnostik und Therapie sowie der Nachsorge bei Darmkrebs“, sagt der Leitende Oberarzt der Chirurgie sowie Koordinator des Zentrums, Lars Haeder. „Wir sind nicht nur für die Patientinnen und Patienten, sondern auch für Zuweisende sowie Kolleginnen und Kollegen immer schnell erreichbar“, ergänzt die stellvertretende Koordinatorin, Dr. med. Kristina Götzky. Das interdisziplinäre Team besteht aus Expertinnen und Experten aus der Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie. Außerdem ist die Expertise aus Psychoonkologie, Ernährungsberatung, Stomabetreuung, Sozialdienst/Casemanagement sowie der Pflege von elementarer Bedeutung, um Betroffene umfassender behandeln und soziale Komponenten berücksichtigen zu können.

    Oberärztin Kristina Götzky
    Gründliche Nachsorge:

    Oberärztin Dr. med. Kristina Götzky untersucht eine Patientin mit dem Ultraschallgerät.

    Dr. med. Kristina Götzky und Lars Haeder im DIAKOVERE Darmkrebszentrum
    Angepasst an Befund:

    Der Leitende Oberarzt Lars Haeder und Oberärztin Dr. med. Kristina Götzky erstellen für die Patientinnen und Patienten individuelle Behandlungspläne.

    Screenings verbessern Therapien

    Um das Auftreten postoperativer Komplikationen zu verringern, werden im Vorfeld zusätzliche Screenings durchgeführt. Diese beinhalten Untersuchungen des Ernährungsstatus sowie des Risikos für ein postoperatives Delir als integralen Bestandteil eines geriatrischen Assessments. „Auch die Angehörigen sind für mehr Sicherheit und Rückhalt involviert“, so Oberarzt Haeder.

    „Unser Augenmerk liegt auf der Kommunikation, sowohl im Team als auch mit den Betroffenen, um Therapie und Nachsorge zu optimieren.“
    Dr. med. Kristina Götzky

    Neu ist auch eine onkologische Sportgruppe, die einen Ausgleich zur mentalen und körperlichen Belastung bringen soll.

    Qualitätsgesicherte Behandlung

    Bereits seit 2012 gibt es das durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierte Darmkrebszentrum im Henriettenstift. Es ist Teil der DIAKOVERE Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Gastroenterologie.

    Unter Berücksichtigung des nationalen Krebsplans bietet das Zentrum eine standardisierte und qualitätsgesicherte Diagnostik und Behandlung der Betroffenen bei Darmkrebs an. Durch die Kooperation mit dem Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) der MHH als Krebszentrum der Maximalversorgung können Vorgehensweisen vereinheitlicht und Synergien genutzt werden.

    Rund0
    Darmkrebserkrankte werden im Darmkrebszentrum der DIAKOVERE jährlich behandelt
    und etwa0
    Operationen werden durchgeführt.

    Beratungsangebote für Betroffene

    Um die Rekonvaleszenz nach einer Operation bei Darmkrebs zu verbessern, bietet das DIAKOVERE Darmkrebszentrum Patientinnen und Patienten bereits auf Station eine spezialisierte und interdisziplinäre Beratung und Versorgung an. Regelmäßige Sprechstunden wie die Stoma- und Ernährungssprechstunden erleichtern den Betroffenen den Weg in die Selbstständigkeit nach einer Stomaanlage erheblich. „Neben den medizinischen und pflegerischen Aspekten sind auch soziale Komponenten nach einem solchen Eingriff wichtig“, erklärt Oberarzt Lars Haeder. „Die Pflegeexpertinnen und -experten der DIAKOVERE Pflegedienste versorgen, unterstützen, begleiten und stehen für Fragen nach dem Krankenhausaufenthalt zur Verfügung.“

    Kontakt

    Enterostomatherapie
    Telefon: (05 11) 16 60 115
    Mobil: (0172) 54 04 430
    E-Mail: hilfsmittelversorgung.dkf@diakovere.de

    Lars Haeder

    Kontakt

    Lars Haeder
    Koordinator Darmkrebszentrum
    Leitender Oberarzt

    DIAKOVERE Henriettenstift
    Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    Schwerpunkt für endokrine und onkologische Chirurgie, Adipositaschirurgie

    Zentrum für endokrine, onkologische und metabolische Chirurgie
    Zertifiziertes Darmkrebszentrum (DKG)
    Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie (DGAV)

    Telefon: (05 11) 289-27 99
    E-Mail: darmkrebszentrum.dkh@diakovere.de, lars.haeder@diakovere.de

    Zentrum für Radiologie bietet Medizin auf Exzellenzniveau

    2024-02-21T16:14:52+01:0016. Februar 2024|

    Zentrum für Radiologie bietet Medizin auf Exzellenzniveau

    Das DIAKOVERE Zentrum für Radiologie im Henriettenstift und Friederikenstift bildet das gesamte diagnostische Spektrum der bildgebenden Modalitäten sowie interventionellen Leistungen ab. Zukunftsweisend entwickelt es sich standortübergreifend zum Knotenpunkt interdisziplinärer Therapien.

    Unser Ziel ist es, die beiden radiologischen Kliniken zu interoperablen und komplementären klinischen Standorten zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. med. Peter Isfort, der neue Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift. „Das Zentrum mit seiner hochqualitativen bildgebenden Diagnostik nimmt dabei eine zentrale Position ein. Wir sehen uns als Informationsschnittstelle, die durch radiologische Leistungen klinische Arbeitsabläufe unterstützt und effizienter gestaltet“, so Prof. Dr. med. Isfort weiter.

    Prof. Dr. med. Peter Landwehr, Leiter des Zentrums und seit 2001 Chefarzt der Radiologie im DIAKOVERE Henriettenstift, ergänzt: „Zudem können wir durch fachübergreifende interventionelle Therapien mit vaskulärem, neurovaskulärem und onkologischem Schwerpunkt sowie kardiovaskulärer Bildgebung zukunftsweisende Medizin auf Exzellenzniveau anbieten – übrigens auch im Annastift.“

    Zentrum für Radiologie bietet Medizin auf Exzellenzniveau
    Alles auf einen Blick:

    Prof. Dr. med. Peter Landwehr bespricht mit einer Patientin anhand der Bildgebung den Befund.

    Prof. Dr. Peter Isfort und Prof. Dr. Peter Landwehr
    Arbeiten Hand in Hand:

    Prof. Dr. med. Peter Isfort (links) und Prof. Dr. med. Peter Landwehr.

    Zwei Kliniken bündeln ihre Expertise

    Das etwa 90-köpfige Team des Zentrums besteht aus Radiologinnen und Radiologen sowie Medizinischen Technologinnen und Technologen für Radiologie, Medizinphysikexperten sowie medizinischen Fachangestellten. Multidisziplinär arbeiten sie auf Augenhöhe an innovativen Konzepten zur Verbesserung der bildgebenden und interventionellen Verfahren.

    Die Kliniken decken sämtliche Bereiche der diagnostischen Radiologie ab, darunter Röntgen, Ultraschall, CT, MRT und Mammographie. Das Henriettenstift hat zudem einen interventionell-radiologischen Schwerpunkt in den Bereichen der Gefäßmedizin, Brustkrebsdiagnostik, der bildgebenden und interventionellen Neuroradiologie mit Thrombektomien bei Schlaganfall und der onkologischen Radiologie.

    Der aktuelle Fokus im Friederikenstift liegt auf der unfallchirurgisch-orthopädischen, neurologischen und internistischen Bildgebung. „Bildgeführte minimalinvasive Eingriffe wie Angioplastien, Stents oder Lysen, Aneurysmabehandlungen, katheterbasierte Embolisationstherapien bei Myomen oder transarterielle Chemoembolisationen (TACE) und Tumor-Ablationen bei Lebertumoren erlauben uns moderne Behandlungen ohne belastende Operationen“, sagt Prof. Dr. med. Landwehr. Die onkologische Bildgebung und Intervention sollen weiter ausgebaut werden.

    Einzigartige Versorgung dank optimaler Vernetzung

    Im Fokus stehen immer die Patientinnen und Patienten. „Wir haben viel Kontakt und sind für Behandlungen wie etwa katheterisierte Embolisationstherapien primäre Ansprechpartner. Oft begleiten wir vom ersten Kontakt in der Ambulanz bis zur Entlassung von der interventionell-radiologischen Station“, sagt Prof. Dr. med. Isfort.

    Die zentrale Position der Kliniken zeigt sich in täglichen interdisziplinären Besprechungen sowie der Beteiligung an vier speziell ausgerichteten Tumorboards pro Woche. Eine optimale, auch digitale Vernetzung ermöglicht es den Behandelnden, schnelle und verlässliche Diagnosen zu stellen sowie entsprechende Therapien auszuwählen.

    Ergänzt durch das interventionell-radiologische Angebot bietet das Zentrum eine für die Region Hannover hochkompetente Versorgung – auch ambulant und tagesstationär.

    „Wir bieten exzellente radiologische Diagnostik für die medizinische Versorgung an und stehen zudem mit spezialisierten Verfahren der interventionellen Radiologie zur Seite.“
    Prof. Dr. med. Peter Landwehr und Prof. Dr. med. Peter Isfort

    Tumorkonferenz Radiologie
    Im engen Austausch:

    In der Tumorkonferenz der Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift bespricht das Team akute Fälle und diskutiert über mögliche Behandlungsmethoden.

    Neuer Chefarzt in der Klinik für Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift

    Prof. Dr. med. Peter Isfort ist seit dem 1. November 2023 Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im DIAKOVERE Friederikenstift. Nach seinem klinischen Jahr in der HNO-Klinik der Universität zu Köln durchlief der Radiologe verschiedene Stationen, darunter als Weiterbildungsassistent, Oberarzt, geschäftsführender Oberarzt bis zum Posten des Leitenden Oberarztes in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Nach der Habilitation wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen ernannt.

    Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Interventionellen Radiologie und Onkologie sowie der onkologischen Bildgebung. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Landwehr, Chefarzt der Radiologie im DIAKOVERE Henriettenstift, entwickelt Prof. Dr. med. Isfort die zukunftsweisende Ausrichtung des DIAKOVERE Zentrums für Radiologie. Deren Leitung wird er spätestens 2026 übernehmen.

    Weiterführende Infos über Prof. Dr. med. Peter Isfort finden Sie hier.

    Ärzteteam
    Sind ein eingespieltes Team:

    Oberarzt Alexander Köhler (von links), Fachärztin Dr. med. Dörthe Pautz, der leitende Oberarzt Dr. med. Witali Karch, Oberärztin Dr. med. Claudia Wegel, Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Isfort, Assistenzarzt Ahmed Ayasaund und Oberärztin Elke Höling.

    Kontakt

    Prof. Dr. Peter Landwehr

    Prof. Dr. Peter Landwehr, EBIR, FCIRSE
    Leiter des Zentrums für Radiologie
    Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

    DIAKOVERE Henriettenstift
    Telefon: (05 11) 289-22 62
    E-Mail: peter.landwehr@diakovere.de

    Prof. Dr. Peter Isfort

    Prof. Dr. Peter Isfort, MHBA, EBIR, FCIRSE
    Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

    DIAKOVERE Friederikenstift
    Telefon: (05 11) 129-27 61
    E-Mail: peter.isfort@diakovere.de

    11. Oktober 2023

    Refluxzentrum: Schnelle kausale Behandlung bei chronischer Erkrankung

    2023-10-20T15:26:00+02:0011. Oktober 2023|

    Schnelle kausale Behandlung bei chronischem Reflux

    Ein neues Refluxzentrum etabliert sich als Teil der DIAKOVERE Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im DIAKOVERE Henriettenstift. Ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Gastroenterologie und Viszeralchirurgie bietet Betroffenen Beratung und gezielte Hilfe bei gastroösophagealem Reflux.

    Reflux ist eine unterschätzte Erkrankung, die Betroffenen massive Probleme bereitet und die Lebensqualität deutlich einschränkt“, sagt der Leiter des Refluxzentrums PD Dr. Peter Vogel. 15 bis 25 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden daran. Laut wissenschaftlicher Leitlinie sind jedoch 30 Prozent der Patientinnen und Patienten trotz medikamentöser Behandlung nicht beschwerdefrei. „Unser Ziel ist daher eine gezielte, zuverlässige und schnellstmögliche Beratung, Diagnostik und Therapie bei chronischem Sodbrennen“, so Vogel.

    PD Dr. Peter Vogel
    Enge Abstimmung mit dem Patienten:

    PD Dr. Peter Vogel im Gespräch mit einem Reflux-Betroffenen.

    0 bis
    0 Prozent

    der deutschen Bevölkerung
    leiden an chronischem Reflux.

    PD Dr. Peter Vogel (links), und Dr. Henning Peters
    Erläutern Therapiemöglichkeiten:

    Der Leiter des Refluxzentrums, PD Dr. Peter Vogel (rechts), und Dr. Henning Peters.

    Interdisziplinäre Diagnostik

    „Zunächst muss geklärt werden, ob es sich wirklich um einen gastroösophagealen Reflux handelt und welche Ursachen den Beschwerden zugrunde liegen“, so Dr. Vogel weiter. Neben den gängigen Verfahren wie einer Gastroskopie erfolgt als Kern der Refluxdiagnostik eine pH-Metrie-Impedanz-Messung sowie die Manometrie zur Druckmessung in der Speiseröhre.

    Nach der Auswertung der Untersuchungsergebnisse erfolgt eine gezielte Therapie, die den Betroffenen ein beschwerdefreies Leben ermöglichen kann. Subjektive Leiden sollen gelindert, Progredienz soll eingedämmt und mögliche Komplikationen wie Schädigungen der Ösophagusschleimhaut oder sogar maligne Erkrankungen sollen vermieden werden. „Wir klären ausführlich über die Krankheit, Diagnoseergebnisse sowie Chancen und Risiken aller Behandlungsmöglichkeiten auf. Die Therapieentscheidung treffen die Patientinnen und Patienten“, sagt der leitende Arzt. Auch die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen werden eng in die Behandlung mit einbezogen.

    Operative Versorgung im Refluxzentrum

    Hilft eine medikamentöse Therapie nicht oder liegt ein Zwerchfellbruch vor, erfolgt eine kausale Behandlung in Form einer neu eingeführten standardisierten Operationsmethode. Geplant ist eine geregelte Nachsorge über einen Zeitraum von zwei Jahren sowohl bei medikamentöser als auch operativer Therapie.

    Beste Ergebnisse durch standardisierte Operationsmethode

    Bei chronischem Reflux durch einen geschwächten Schließmechanismus der Speiseröhre oder einen Zwerchfellbruch ist die Operation die einzige kausale Therapie. Sie beseitigt die Ursache der Erkrankung und somit die Symptome. Im Refluxzentrum des DIAKOVERE Henriettenstifts wird unter Leitung von PD Dr. Peter Vogel ein hochstandardisiertes Operationsverfahren angeboten. „In Hannover sind wir die Ersten, die eine Fundoplikatio in dieser Form durchführen“, erklärt der leitende Viszeralchirurg. „Entscheidend ist dabei die Berücksichtigung des Speiseröhrenumfangs. Hält man sich streng an die anatomisch-physiologischen Gegebenheiten, können zuverlässige Ergebnisse erreicht werden. Bei Abweichungen erhöht sich das Risiko unerwünschter Folgen wie einer Dysphagie“, so Dr. Vogel.

    PD Dr. Peter Vogel

    Kontakt

    PD Dr. Peter Vogel
    Leiter Refluxzentrum
    Senior Consultant
    Telefon: (05 11) 289-24 48
    E-Mail: peter.vogel@diakovere.de

    Plastische Chirurgie: Besser vernetzt mit Unfallchirurgie und Gynäkologie

    2023-10-20T15:26:06+02:0011. Oktober 2023|

    Besser vernetzt mit Unfallchirurgie und Gynäkologie

    Die Klinik für Plastische, Hand- und Mikrochirurgie im DIAKOVERE Friederikenstift stellt sich neu auf. Geplant ist eine Erweiterung der interdisziplinären Kooperationen besonders im Bereich der Unfallchirurgie sowie der Gynäkologie. Neuer Chefarzt ist Dr. Florian Neubrech.

    Das Leistungsspektrum der zweitältesten Klinik für plastische Chirurgie in Deutschland ist umfangreich. „Wir decken heute das komplette Fachgebiet ab“, sagt Chefarzt Dr. Florian Neubrech. Dazu gehören neben der Handchirurgie die Bereiche Rekonstruktive Chirurgie, Ästhetische Medizin vor allem bei medizinischen Indikationen sowie die Verbrennungsversorgung bis zehn Prozent Körperoberfläche. Rund 60 Patientinnen und Patienten werden im Monat von dem achtköpfigen spezialisierten Team stationär operativ versorgt.

    Team DIAKOVERE Friederikenstift
    Bei der Fallbesprechung:

    Chefarzt Dr. Florian Neubrech (Zweiter von rechts) stimmt sich vor der Visite mit Oberarzt Dr. Alexander Björn Stuflesser (von links), Ärztin Dr. Jacqueline Abel und Oberarzt Dr. Lukas Pindur ab.

    Team DIAKOVERE Friederikenstift
    Arbeiten interdisziplinär:

    Dr. Florian Neubrech (Fünfter von rechts) und sein ärztliches Team im DIAKOVERE Friederikenstift.

    Neues Unfallmedizinisches Zentrum

    Ein wichtiges Thema ist für den Chefarzt das Schaffen von Kooperationen und neuen Schnittstellen für eine optimierte Patientenversorgung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Helmut Lill, dem Chefarzt der DIAKOVERE Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Friederikenstift, strebt Dr. Neubrech ein neues Unfallmedizinisches Zentrum an. Hier versorgen die Mitarbeitenden der Unfallklinik mit SAV-Zulassung gemeinsam mit der Plastischen Chirurgie Betroffene mit schwersten Verletzungen der Extremitäten, also an Knochen und Weichteilen.

    „Wir arbeiten interdisziplinär Hand in Hand und haben bereits formalisiert gemeinschaftliche Besprechungen nach Extremitätenboard-Konzept eingerichtet.“

    Dr. Florian Neubrech

    Das Ziel ist es, die Verletzten von Anfang an umfassend und zielführend zu behandeln. „Bereits jetzt haben wir mehrere gemeinsame Operationen pro Woche“, so Dr. Neubrech.

    Spezialisierung und Weiterentwicklung

    Seit der Gründung der Klinik im Jahr 1969 ist die Handchirurgie ein wichtiger Teil des medizinischen Angebots. Dieses umfasst mittlerweile das vollständige Spektrum bis hin zu rekonstruktiven mikrochirurgischen Replantationen und der Versorgung komplexer peripherer Nervenläsionen. Der Fachbereich bietet außerdem einen 24/7-Bereitschaftsdienst an. Die häufigsten Eingriffe erfolgen bei Handwurzelverletzungen, arthrotischen Folgeerkrankungen, Morbus Dupuytren, akuten Verletzungen wie Frakturen an der Hand oder für Gewebstransplantationen.

    Durch die besondere mikrochirurgische Expertise des ärztlichen Teams erfolgte eine Weiterentwicklung der mikrovaskulären Rekonstruktionen. Die rekonstruierende Mikrochirurgie wird mittlerweile auch für alle anderen Körperregionen, wie beispielsweise Lappenplastiken nach Mammakarzinomen, angeboten.

    Umfassendes medizinisches Angebot

    Die enge Kooperation mit der Gynäkologie liegt dem Chefarzt am Herzen. „Speziell bei einem Brustaufbau nach Mammakarzinom können durch eine mikrochirurgische Gewebetransplantation heute beste Ergebnisse erzielt werden“, sagt
    Dr. Neubrech. Die Klinik bietet zudem ästhetische Korrekturen, oft mit medizinischer Indikation. Dazu gehören etwa Mammareduktionen, Otoplastiken und postbariatrische Eingriffe wie Fettschürzenreduktionen. Ein Sprechstundenangebot besteht für GKV-Patientinnen und -Patienten, für BG-Fälle und für Privatversicherte. In Notfällen stehen Hand- und plastische Chirurginnen und Chirurgen in der interdisziplinären Notaufnahme bereit. Durch die Krankenkassenermächtigung ist das klinische Angebot für alle Betroffenen erreichbar.

    Plastische, Hand- und Mikrochirurgie der DIAKOVERE
    Wieder genesen:

    Im Bereich der Rekonstruktiven Chirurgie verfügen die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Plastische, Hand- und Mikrochirurgie der DIAKOVERE über eine hervorragende Expertise.

    Dr. Florian Neubrech
    In den besten Händen:

    Dr. Florian Neubrech untersucht eine Patientin und klärt über komplexe Therapiemöglichkeiten auf.

    Neuer Experte in der Plastischen, Hand- und Mikrochirurgie

    Dr. med. Florian Neubrech ist seit dem 1. Juni 2023 neuer Chefarzt der Klinik für Plastische, Hand- und Mikrochirurgie im Friederikenstift der DIAKOVERE. Der Hand- und plastisch-rekonstruktive Chirurg begann seine Laufbahn als Assistenzarzt an der Handchirurgischen Spezialklinik in Bad Neustadt an der Saale. An der BG Unfallklinik Ludwigshafen als Teil des Universitätsklinikums Heidelberg mit Schwerbrandverletztenzentrum absolvierte er seine Ausbildung zum Plastischen und Ästhetischen Chirurgen. Die Stelle als Oberarzt in der BG Unfallklinik Frankfurt am Main brachte die Spezialisierung im Bereich der Handchirurgie sowie der Wiederherstellung von Körperoberfläche durch Gewebetransfer. Vor seinem Wechsel nach Hannover leitete Neubrech eine plastisch-chirurgische Sektion in Stade.

    Dr. Florian Neubrech

    Kontakt

    Dr. Florian Neubrech
    Chefarzt Plastische, Hand- und Mikrochirurgie
    Telefon: (05 11) 129-21 20
    E-Mail: florian.neubrech@diakovere.de

    27. Juni 2023

    Gynäkologische Onkologie: Neue Ärztin im MVZ und im DIAKOVERE Henriettenstift

    2023-07-05T11:03:13+02:0027. Juni 2023|

    Gynäkologische Onkologie: Ganzheitliche Betreuung und individuelle Therapie im MVZ

    In der gynäkologischen Onkologie sind Expertinnen und Experten mit fundiertem Wissen, Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Patientinnen von entscheidender Bedeutung – ambulant wie stationär. Dr. Wenke Wichmann verstärkt ab sofort das Team in der Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Calenberger Neustadt am Standort Kirchrode in Hannover.

    Mit Gynäkologin Dr. Wenke Wichmann hat die DIAKOVERE eine kompetente Nachfolgerin für Dr. Iris Schrader in der Zweigpraxis des MVZ Calenberger Neustadt am Standort Kirchrode gefunden. Dr. Iris Schrader beendet aus Altersgründen ihre langjährige Tätigkeit im MVZ und im Henriettenstift. Ihre Nachfolgerin war zuvor am Universitätsklinikum Dresden tätig.

    Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen werden am Standort Kirchrode in den Räumen des DIAKOVERE Henriettenstifts an der Schwemannstraße in Hannover umfassend ambulant behandelt und betreut. Die Patientinnen profitieren vom gesamten Spektrum der modernen Diagnostik und der kurzen Wege zur Klinik. Die Frauenklinik mit ihren beiden Standorten am Henriettenstift und am Friederikenstift ist als Brustzentrum sowie als Gynäkologisches Krebszentrum zertifiziert.

    Neue Frauenärztin im MVZ Calenberger Neustadt:

    Gynäkologin Dr. Wenke Wichmann untersucht eine Patientin.

    Ganzheitliche Betreuung und individuelle Therapie

    Bereits während ihrer Weiterbildung am Universitätsklinikum Dresden legte Dr. Wichmann ihren Schwerpunkt auf die Krankheitsbilder der gynäkologischen Onkologie. Ihre Expertise in der Diagnostik und Therapie von gynäkologischen Malignomen hat sie zu einer erfahrenen Spezialistin auf diesem Gebiet gemacht. Ihre Tätigkeit am Universitätsklinikum Dresden konzentrierte sich auf die Gyn-Onkologie-Sprechstunde des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sowie auf die Familiäre Brust- und Eierstockkrebs-Sprechstunde.

    Dr. Wichmann hat daher besonders viel Erfahrung in der Betreuung von gynäkologischen Krebspatientinnen: „Ich verfolge hier einen ganzheitlichen Ansatz von der Diagnose bis zur Nachsorge“, sagt die Frauenärztin. Das bedeutet nicht nur, Stanzbiopsien und (Mamma-)Sonografien durchzuführen, sondern auch individualisierte Therapiekonzepte zu entwickeln, sowohl operative als auch systemische, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Patientinnen zugeschnitten sind.

    Therapie für die Seele der Patientinnen

    Die umfassende psychosoziale Betreuung der Patientinnen ist ein weiterer wichtiger Aspekt von Wichmanns Arbeit in der Zweigpraxis. Durch die Unterstützung in jeder Phase der Behandlung wird sichergestellt, dass die Patientinnen nicht nur in medizinischer Hinsicht, sondern auch in emotionaler und seelischer Hinsicht gut betreut werden.

    Das Management von Nebenwirkungen und therapieassoziierten Symptomen gehört neben den verschiedenen zytostatischen, immunmodulatorischen und antihormonellen Therapien ebenso dazu wie die palliativmedizinische Betreuung der Patientinnen. Hier arbeitet die Zweigpraxis eng mit dem ambulanten Palliativdienst der DIAKOVERE Pflegedienste sowie dem DIAKOVERE Uhlhorn Hospiz zusammen. Ziel ist, dass die Patientinnen eine langfristige und kontinuierliche Begleitung erhalten.

    Wichmann ist neue Ansprechpartnerin

    Die gynäkologische Onkologie erfordert Fachleute, die nicht nur über medizinisches Wissen verfügen, sondern auch einfühlsam und engagiert sind. Dr. Wenke Wichmann, die ihre umfangreiche Erfahrung aus dem Universitätsklinikum Dresden in das MVZ Calenberger-Neustadt in enger Zusammenarbeit mit der DIAKOVERE Frauenklinik in Hannover einbringt, ist ab sofort Ansprechpartnerin in der ambulanten Versorgung für gynäkologisch-onkologische Patientinnen. Sie sagt: „Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam die bestmögliche Versorgung für unsere Patientinnen zu gewährleisten. Durch den interdisziplinären Ansatz können wir eine ganzheitliche Betreuung gewährleisten, die den individuellen Bedürfnissen jeder Patientin gerecht wird.“

    „Ich verfolge hier einen ganzheitlichen Ansatz von der Diagnose bis zur Nachsorge.“

    Dr. Wenke Wichmann

    Kontakt

    Dr. Wenke Wichmann
    Zweigpraxis des MVZ Calenberger Neustadt
    Gynäkologische Onkologie
    Schwemannstraße 17
    30559 Hannover
    Telefon: (05 11) 52 48 52 83
    E-Mail: info.mvz@diakovere.de

    Prostatazentrum: Fokus auf individueller Therapie

    2023-07-05T11:03:18+02:0023. Juni 2023|

    Prostatazentrum: Fokus auf individueller Therapie

    Das Prostatazentrum im DIAKOVERE Friederikenstift in Hannover bietet als Teil der Urologischen Klinik interdisziplinäre Kompetenz bei Diagnostik und Therapie von Prostataerkrankungen. Die deutsche Krebsgesellschaft hat das Zentrum für seine exzellente Expertise zertifiziert.

    Das erfahrene zehnköpfige ärztliche Team um Chefarzt PD Dr. Stefan Conrad sorgt für die optimale medizinische Betreuung der Patienten mit Prostatakrebserkrankungen, aber auch mit benigner Prostatahyperplasie. Im Jahr 2009 wurde das Zentrum als zweites Prostatakrebszentrum in Niedersachsen durch die deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert.

    Visite:

    Der leitende Oberarzt Jürgen Zeuschner (Mitte) bespricht mit dem Ärzteteam die Therapie für den nächsten Patienten.

    Individuell abgestimmte Therapien

    Die Zusammenarbeit der Klinik mit der im Haus befindlichen Strahlentherapie und Disziplinen wie Onkologie, Pathologie oder Nuklearmedizin gewährleistet die bestmögliche Behandlung bei Prostatakrebs. In prä- und posttherapeutischen Konferenzen sowie durch persönliche Patientengespräche wird die individuell optimale Therapie gewählt. „Unser Ziel ist immer eine Stabilisierung oder Verbesserung der Lebenserwartung und Lebensqualität unserer Patienten“, sagt der Chefarzt.

    Moderne Diagnostik zur Früherkennung

    „Rund 69.000 Neuerkrankungen von Prostatakrebs treten jährlich in Deutschland auf, mit etwa 15.000 Todesfällen ist Prostatakrebs die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache bei Männern“, erklärt PD Dr. Conrad. Eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für Männer ab 45 Jahren mit Tastuntersuchung und PSA-Wert-Bestimmung sowie Sonografie und MRT bei Tumorverdacht ist wichtig für eine frühe Diagnose. „Wir setzen dabei unter anderem die Fusionsbiopsie als Mittel für eine schonende und effektive Diagnostik ein“, so Dr. Conrad.

    Rund 2000 operative Eingriffe im Jahr

    Wird der Tumor früh erkannt, ist oft eine aktive Überwachung ohne sofortige Therapie ausreichend. Kurativ kommen neben der operativen Prostatektomie (RPE) die Strahlentherapie, auch hypofraktioniert sowie im adjuvanten und palliativen Setting, zum Einsatz. Zudem wird die kombinierte Brachytherapie mit hoher Dosisrate (HDR) und perkutaner Nachbestrahlung angewandt. In der operativen Therapie der benignen Prostatavergrößerung hat neben der transurethralen Resektion der Prostata (TURP) die minimalinvasive Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) einen großen Stellenwert als schonende OP-Methode.

    „Wir setzen unter anderem die Fusionsbiopsie als Mittel für eine schonende und effektive Diagnostik ein.“

    Dr. med. Stefan Conrad

    Rund 0
    Neuerkrankungen von Prostatakrebs treten jährlich in Deutschland auf.

    Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP)

    Bei der operativen Therapie von gutartigen Prostatavergrößerungen setzt das Prostatazentrum im DIAKOVERE Friederikenstift bereits seit rund zehn Jahren die HoLEP als schonendes minimalinvasives Operationsverfahren ein. Mittlerweile gilt diese Technik auch in den europaweit geltenden Leitlinien als Therapie der Wahl. „Rund 250 Eingriffe führen wir jährlich in dieser Technik durch. Das sind etwa fünf OPs pro Woche“, sagt Chefarzt PD Dr. Stefan Conrad. Der Vorteil dieser Methode ist im Vergleich zur herkömmlichen transurethralen Resektion der Prostata (TURP) und der offenen Adenomektomie ein minimalinvasiver Zugang mit deutlich geringerem Blutverlust.

    Kontakt

    Privatdozent Dr. med. Stefan Conrad
    Chefarzt Urologische Klinik
    DIAKOVERE Friederikenstift
    Telefon: (05 11) 129-2341
    E-Mail: stefan.conrad@diakovere.de

    Notaufnahmezentrum: Zeit ist hier der entscheidende Faktor

    2023-07-05T11:03:25+02:0023. Juni 2023|

    Notaufnahme: Zeit ist hier
    der entscheidende Faktor

    Das Notaufnahmezentrum der DIAKOVERE besteht aus den beiden interdisziplinären Zentralen Notaufnahmen im DIAKOVERE Friederikenstift und im Henriettenstift. Es arbeitet gemeinsam an durchdachten Konzepten für optimierte Arbeitsabläufe und kürzere Wartezeiten.

    Für eine schnelle Notfallversorgung setzt das Team des DIAKOVERE Notaufnahmezentrums auf abgestimmte Maßnahmen und kurze Wege. „Zielführend ist unter anderem eine optimierte Kommunikation zwischen Niedergelassenen und Notaufnahmen“, sagt Dr. Sven Wolf, Ärztlicher Leiter des Zentrums.

    Alles im Blick:

    Im Team des Notfallaufnahmezentrums der DIAKOVERE sind schnelle Entscheidungen gefragt.

    Ankommen in der Notaufnahme:

    Eine Patientin wird aufgenommen.

    Wartezeiten reduzieren

    „Im Team erarbeiten wir eine Art Hotline, um zunächst die Erreichbarkeit unserer beiden Ambulanzen zu vereinfachen. So können Doppeldiagnostiken vermieden und Ressourcen geschont werden.“ Im Sinne der Notaufnahmen wäre eine intensivierte Anwendung der wenig bekannten IVENA-Versorgungsplattform durch Zuweisende wünschenswert, um Wartezeiten zu reduzieren, so Dr. Wolf. „Weiter entwerfen wir ein Konzept, um Niedergelassene und ZNAs praktisch und sektorübergreifend bei weniger akuten Fällen zu entlasten.“

    Schnelle Versorgung

    Rund 19.000 Notfallkontakte jährlich werden im Henriettenstift und 38.000 im Friederikenstift gezählt. Um eine schnellstmögliche Versorgung einleiten zu können, erfolgt nach der Anmeldung eine Ersteinschätzung der Dringlichkeit anhand des Manchester-Triage-Systems (MTS). Ein digitales Belegungsmanagement sorgt nach der Erstversorgung und Diagnosestellung dafür, dass Betroffene für die individuelle Weiterversorgung umgehend auf die Stationen verlegt werden. Perspektivisch ist dies auch für den elektiven Bereich geplant, um die zeitnahe und verbindliche Terminvergabe zu optimieren.

    Zwei Notaufnahmen mit Spezialisierungen

    Rund um die Uhr stehen Spezialistinnen und Spezialisten der Fachbereiche Innere Medizin, Neurologie sowie Chirurgie in den Notaufnahmen zur Verfügung, um eine umfassende Behandlung mit hoher Versorgungsqualität zu gewährleisten. Weitere Fachabteilungen wie Urologie, Handchirurgie oder Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie können hinzugezogen werden. Schnelle Diagnostik und Therapien wie die Notfall-Thrombektomie im Henriettenstift sowie die Versorgung von Flusssäureverätzungen im Friederiken-stift sind ebenfalls verfügbar. Alle Mitarbeitenden der Notaufnahmen sind mittels Fachweiterbildungen hoch qualifiziert.

    „Wir entwerfen ein Konzept, um Niedergelassene und ZNAs praktisch und sektorübergreifend (…) zu entlasten.“

    Dr. med. Sven Wolf

    0 Notfälle
    jährlich werden im Friederikenstift und 19.000 im Henriettenstift versorgt.

    Mit IVENA eHealth lange Wartezeiten vermeiden

    Besonders bei zeitkritischen Notfällen hilft die interdisziplinäre Online-Versorgungsplattform IVENA eHealth, Patientinnen und Patienten schnellstmöglich und ohne lange Wartezeit versorgen zu können. In Echtzeit wird durch den detaillierten Krankenhaus-Versorgungsnachweis oder auch Bettennachweis die Nutzung von Krankenhauskapazitäten effektiv unterstützt. „Auch für Privatpersonen und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ist die Plattform praktisch“, erklärt Dr. Sven Wolf, ärztlicher Leiter des DIAKOVERE Notaufnahmezentrums. „Übersichtlich zeigen sie die aktuellen Behandlungs- und Versorgungskapazitäten der einzelnen Krankenhäuser.“

    Die Übersicht ist hier abrufbar: www.ivena-niedersachsen.de.

    Kontakt

    Dr. med. Sven Wolf
    Ärztliche Leitung
    DIAKOVERE Notaufnahmezentrum
    Telefon: (05 11) 129-2861
    E-Mail: sven.wolf@diakovere.de

    Innere Medizin: Notfallversorgung in der kardiovaskulären Medizin

    2023-07-05T11:03:30+02:0023. Juni 2023|

    INNERE MEDIZIN: NOTFALLVERSORGUNG IN DER KARDIOVASKULÄREN MEDIZIN

    Die Medizinische Klinik I im DIAKOVERE Henriettenstift umfasst als Teil des Zentrums für Innere Medizin die gesamte internistische Notfallversorgung in den Bereichen Kardiologie, Angiologie, Pulmologie und internistische Intensivmedizin. Das Haus verfügt damit über eine optimale Versorgungsstruktur für Akut- und Intensivfälle.

    Zunächst als allgemeine internistische Abteilung angelegt, hat sich die Klinik seit 2004 unter der Leitung von Prof. Dr. med. Thomas Weiss auf kardiovaskuläre Medizin spezialisiert. Das 26-köpfige ärztliche Team führt jährlich mehr als 30.000 Maßnahmen wie Herzkatheteruntersuchungen, Echokardiografien, Duplexuntersuchungen der peripheren Gefäße, Oberbauchsonografien oder Bronchoskopien durch. Insgesamt stehen der kardiologisch-internistischen Klinik bis zu 70 Betten zur Verfügung. „Über 90 Prozent der Betroffenen kommen über die konservative Notaufnahme zu uns“, sagt Prof. Weiss. Dabei stellen Menschen mit Herzinfarkten, dekompensierter Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen die größte Gruppe. Danach folgen Patientinnen und Patienten mit Atemwegserkrankungen wie Pneumonien oder exacerbierten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) sowie Erkrankungen des Gefäßsystems.

    Spezialgebiet Echokardiografie:

    Oberarzt Dr. Martin Fuchs, Facharzt für Innere Medizin, Interventionelle Kardiologie und Angiologie, untersucht einen Patienten.

    Daten sammeln für die Diagnose:

    Ein Belastungs-EKG gibt Oberarzt Dr. Martin Fuchs wichtige Informationen über den körperlichen Zustand des Patienten.

    Im Team zur besten Behandlung

    Über die Notaufnahme gelangen im Jahr rund 3.000 Erkrankte auf die internistischen Stationen. Durch die engmaschige Überwachung und die hohe fachärztliche Präsenz können Diagnostik und Therapie schnell erfolgen. „Der Vorteil unserer Klinik sind kurze Wege sowie die direkte kollegiale Absprache und Interaktion im Team“, sagt der Chefarzt. Enge Kooperationen mit den anderen Kliniken aus dem Verbund wie der Neurologie oder Gefäßchirurgie sichern zusätzlich eine bestmögliche Versorgung. Etwa 800 akut lebensbedrohlich Erkrankte werden direkt auf der interdisziplinären Intensiv- oder Intermediate Care Station aufgenommen. „Eine optimierte Verfügbarkeit der allgemeinen Krankengeschichte, wie in der elektronischen Patientenakte mit einer Übersicht der durchgeführten Diagnostik und Therapie, würde die Arbeit erleichtern. So könnte zeitsparender im Sinne der Betroffenen gehandelt werden“, erläutert Prof. Dr. Weiss.

    Hoch konzentriert:

    Chefarzt Prof. Dr. Thomas Weiss (rechts) und Oberarzt Dr. Waldemar Hein stehen gemeinsam im OP.

    PFO-Verschlüsse als neue Therapie

    Bereits seit 2008 nimmt die invasive Kardiologie mit dem Herzkatheterlabor einen großen Versorgungspart ein. Rund 1.000 Herzkatheteruntersuchungen sowie Schrittmacher- oder ICD-Implantationen werden im Jahr durchgeführt. Ein Großteil der Kardiologinnen und Kardiologen besitzt die Zusatzqualifikation „Interventionelle Kardiologie“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Rund um die Uhr sichert das hoch spezialisierte Team die Versorgung bei Herzinfarkten. Als Teil des Herzinfarkt-Netzwerkes Hannover beteiligt sich die Klinik an der gemeinsamen Optimierung von Behandlungsabläufen. Seit Ende 2022 werden in Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie routinemäßig PFO-Verschlüsse bei persistierendem Foramen ovale zur Vermeidung von Schlaganfällen durchgeführt. Im Jahr erfolgen mehr als 3.000 echokardiografische Untersuchungen inklusive 3-D- sowie transösophagale Echokardiografien. Für spezielle Fragestellungen stehen in der Radiologie und Nuklearmedizin Cardio-CT und -MRT sowie alle nuklearmedizinischen Verfahren zur Verfügung. „Wir behandeln etwa 800 Betroffene mit dekompensierter Herzinsuffizienz und etwas mehr als 300 mit Herzrhythmusstörungen pro Jahr“, sagt der Chefarzt. Prof. Dr. Weiss verfügt als einer von zwei Ärzten im Haus über die Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für spezielle kardiologische Kompetenzen.

    Expertise bei Durchblutungsstörungen und Atemwegserkrankungen

    Ein weiteres großes Arbeitsgebiet der Klinik ist die Angiologie. Hier besteht eine große Expertise bei der vaskulären sonografischen Untersuchung von arteriellen und venösen Veränderungen, wie zum Beispiel Thrombosen oder arteriellen Durchblutungsstörungen. Pro Jahr werden mehr als 800 Duplexsonografien durchgeführt. Zudem werden auch etwa 600 Patientinnen und Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen wie Pneumonien oder COPD medikamentös oder auch mithilfe von invasiven und nichtinvasiven Beatmungsmaßnahmen behandelt.

    „Der Vorteil unserer Klinik sind kurze Wege sowie die direkte kollegiale Absprache und Interaktion im Team.“

    Prof. Dr. med. Thomas Weiss

    Spezialgebiet Angiologie:

    Durch einen dünnen Kanal wird ein Katheter in die Gefäße der Patientin oder des Patienten geführt.

    Neben dem OP:

    Eine Mitarbeiterin überwacht an den Bildschirmen die Vitalfunktionen des Patienten.

    Herzinsuffizienz Netzwerk Niedersachsen

    Die Medizinische Klinik I unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Weiss ist Teil des Herzinsuffizienz Netzwerks Niedersachsen. Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss von Kliniken und Arztpraxen, die sich auf die Behandlung der Herzinsuffizienz spezialisiert haben. Das Netzwerk bildet zum einen die Schnittstelle zwischen Kliniken und Praxen. Zum anderen werden in den regelmäßigen fachübergreifenden Zusammenkünften Behandlungspfade zu sinnvollen Therapien für die Betroffenen erarbeitet. „Der rege fachliche Austausch und die Ansprechpartner der Kliniken als Backup sorgen für eine bestmögliche Behandlung der Betroffenen“, so Prof. Dr. Weiss.

    Kontakt

    Prof. Dr. med. Thomas Weiss, FESC
    Chefarzt Medizinische Klinik I
    Zentrum für Innere Medizin
    DIAKOVERE Henriettenstift
    Telefon: (05 11) 289-2630
    E-Mail: kardiologie.dkh@diakovere.de

    Nach oben