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24. März 2025

Ausbau der geriatrischen Versorgung im Friederikenstift

2025-03-24T10:41:17+01:0024. März 2025|

Ausbau der geriatrischen Versorgung im Friederikenstift

Seit Februar 2025 wird die DIAKOVERE Alterstraumatologie um die geriatrische Frührehabilitation am Standort Friederikenstift erweitert. Damit erhalten ältere Menschen nach operativen Eingriffen eine individuell abgestimmte, interdisziplinäre Versorgung direkt vor Ort.

Im September 2021 wurden die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Friederikenstift unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Helmut Lill und das Zentrum für Medizin im Alter unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Olaf Krause im Henriettenstift als DIAKOVERE Alterstraumatologisches Zentrum zertifiziert. Seit Februar 2025 wird der geriatrische Bereich im Friederikenstift durch eine geriatrische Frührehabilitation ergänzt, um den steigenden alterstraumatologischen Patientinnen- und Patientenzahlen gerecht zu werden. „Dies ermöglicht eine lückenlose Versorgung von der chirurgischen Erstbehandlung über die geriatrische Behandlung bis hin zur Rehabilitation“, erklärt Prof. Dr. Lill. Die freien Kapazitäten für die geriatrische Frührehabilitation haben sich durch den Umzug der Frauenklinik ergeben.

Training auf dem Gang:

Teamleiterin Anke Blömer (links) und Physiotherapeut Roland Garbe üben mit einer Patientin das Gehen.

Zielgerichtete Therapie für ältere Menschen

Patientinnen und Patienten ab 70 Jahren, häufig mit multiplen Begleiterkrankungen, Polypharmazie oder kognitiven Einschränkungen, profitieren von dem Rehabilitationskonzept. Häufige Verletzungen nach Stürzen wie Oberarmfrakturen, Frakturen des Beckens, der Wirbelkörper oder des Oberschenkelhalses werden operativ versorgt und auf der gleichen Station parallel geriatrisch behandelt. Die Therapie erfolgt nach einem 14-tägigen Zeitplan und individuell festgelegten funktionellen Zielen, um eine Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.

Interdisziplinäres Behandlungskonzept

Das Therapiekonzept basiert auf einem multidisziplinären Ansatz mit genauer Sozialanamnese, der neben den rein medizinischen Aspekten auch Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und eine neuropsychologische Betreuung integriert. Geriatrische Fachärztinnen und Fachärzte, unterstützt von einem erfahrenen Sozialdienst, begleiten den gesamten Prozess. Wöchentliche interdisziplinäre Visiten und regelmäßige Teambesprechungen gewährleisten, dass die Behandlungsziele wie das Erreichen einer Rollatormobilität oder das Bewältigen von mehreren Treppenstufen stets patientenindividuell und zielgerichtet verfolgt werden.

Umfassende medizinische Infrastruktur

Das Friederikenstift bietet alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten wie Computertomografie, Endoskopie oder eine Intensivmedizinische Betreuung vor Ort. Die umfassende Ausstattung gewährleistet eine zeitnahe und präzise Versorgung, speziell auf die alterstraumatologischen Bedürfnisse abgestimmt. „Wir planen zudem den Ausbau der Bewegungstherapie mit zusätzlichen modernen Arm- und Beintrainingsgeräten", so Prof. Dr. Krause.  

„Wir planen den Ausbau der Bewegungstherapie mit modernen Arm- und Beintrainingsgeräten.“
Prof. Dr. Olaf Krause

Kontakt

Prof. Dr. Olaf Krause
Chefarzt Zentrum für Medizin im Alter

Telefon: (0511) 289-3222
E-Mail: olaf.krause@diakovere.de

Kontakt

Prof. Dr. Helmut Lill
Chefarzt Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Telefon: (0511) 129-2331
E-Mail: helmut.lill@diakovere.de

16. Dezember 2024

Ausbau der Behandlung von ALS in der Neurologie

2025-03-24T10:41:06+01:0016. Dezember 2024|

Ausbau der Behandlung von ALS in der Neurologie

Unter der Leitung der neuen Chefärztin der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie, Prof. Dr. Susanne Petri, sollen die Behandlung von neuromuskulären Erkrankungen wie ALS verankert sowie ambulante Versorgungsangebote ausgebaut werden.

„Die Menschen werden immer älter und die Zahl der Betroffenen mit neurologischen, teils noch unheilbaren Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson steigt“, erklärt die neue Chefärztin. „Unser Ziel ist es, eine bestmögliche medizinische Versorgung auf hohem Niveau rund um die Uhr anbieten zu können.“ Dazu setzt das 15-köpfige Team mit Stroke Unit, Normalstation und der Station für neurologische Frührehabilitation nicht nur auf eine optimale stationäre Behandlung – zum Beispiel bei jährlich mehr als 500 akut schwer kranken Notfallpatientinnen und -patienten mit Schlaganfall und über 50 Parkinsonpatientinnen und -patienten. Gemeinsam arbeitet es zudem an einer ambulanten und teilstationären Infrastruktur, um für nicht zwingend stationär zu behandelnde neurologische Symptome – wie sie beispielsweise bei degenerativen Erkrankungen auftreten – exzellent aufgestellt zu sein.

Arbeiten eng zusammen:

Die neue Chefärztin Prof. Dr. Susanne Petri und ihr Stellvertreter Leitender Oberarzt Jens Diekmann.

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Notfallpatientinnen und -patienten mit Schlaganfall versorgt das 15-köpfige Team der Klinik für Neurologie und Klinischen Neurophysiologie jährlich.

„Unser Ziel ist es, eine bestmögliche medizinische Versorgung auf hohem Niveau rund um die Uhr anbieten zu können.“
Prof. Dr. Susanne Petri

Neue Sprechstunde und klinische Therapiestudien

Auch die ambulante spezialärztliche Versorgung (ASV) für die Diagnostik und Behandlung komplexer, schwer therapierbarer und teils seltener neuromuskulärer Erkrankungen mit dem Schwerpunkt auf der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) wird ausgebaut. Ab Dezember gibt es für Betroffene und deren Angehörige hierfür eine spezielle Sprechstunde am Henriettenstift. Etablierte ambulante Sprechzeiten für die Bereiche Multiple Sklerose, Hirntumoren oder die Botulinumtoxintherapie bleiben bestehen. „Schon früh habe ich mich sowohl klinisch als auch wissenschaftlich für das Gebiet der neuromuskulären und speziell der Motoneuronenerkrankungen interessiert und meine Expertise besonders im Bereich der ALS immer weiter vertieft“, sagt Prof. Petri. Ihr Wunsch ist es, klinische Therapiestudien hierfür im Haus zu verankern. „Bisher gibt es für ALS noch keine Heilung. Deshalb sind die Forschungsarbeit zu neuen Wirkstoffen, aber auch symptomatische Therapien zur möglichen Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen sehr wichtig“, so die Chefärztin weiter.

Kooperationen vertiefen und erweitern

„Die aktuellen Herausforderungen für Krankenhäuser durch den Fachkräftemangel oder nötige Umstrukturierungen durch die geplante Gesundheitsreform sind groß“, erklärt Prof. Petri. „An meiner Seite steht ein begeistertes Team mit viel Expertise und unterschiedlichen Spezialisierungen, das hoch motiviert für den medizinischen Fortschritt und stets im Sinne der Betroffenen arbeitet.“ Die enge Zusammenarbeit mit anderen diagnostischen und therapeutischen Abteilungen im Henrietten- und im Friederikenstift wie der Radiologie, der Neuro- oder der Gefäßchirurgie und der Inneren Medizin bietet eine herausragende fachärztliche Versorgung in der Klinik. Verbindungen zu wissenschaftlichen Forschungsgruppen und ein enger Austausch mit anderen Häusern wie der MHH oder mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten tragen dazu bei, auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen und klinischen Entwicklungen zu bleiben und weiterhin die gesamte Bandbreite der Neurologie anbieten zu können.

Im Austausch:

Pflegefachkraft Sarah Firus (v.l.), Chefärztin Susanne Petri und Assistenzärztin Laura Valentina Garcia Forero besprechen sich am Visitewagen.

Mittels Ultraschall:

Oberarzt Jens Diekmann prüft die Durchgängigkeit und Strömungsverhältnisse in Gefäßen am Hals.

Neue Chefärztin

Seit dem 1. Oktober 2024 ist Prof. Dr. Susanne Petri Chefärztin der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie im DIAKOVERE Henriettenstift. Nach ihrem Studium und ihrer Promotion in Würzburg, der Facharztweiterbildung in München und Hannover sowie Forschungsarbeiten in New York führte sie ihr Weg als Oberärztin an die MHH. Von Januar 2023 bis Juni 2024 war sie dort kommissarische Leitung der Klinik für Neurologie mit Klinischer Neurophysiologie. Neben ihrer klinischen Arbeit leitet sie weiterhin eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe als W2-Professorin mit Schwerpunkt Neurodegeneration und Motoneuronenerkrankungen an der MHH.

Kontakt

Prof. Dr. Susanne Petri
Chefärztin Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie

Telefon: (0511) 289-3422
E-Mail: susanne.petri@diakovere.de

Fokus auf Fortschritt in der Kinder- und Neuroorthopädie

2026-09-15T15:44:43+02:0016. Dezember 2024|

Gehen alle Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam durch:

Oberarzt Ahmed Amer (v. l.), Assistenzarzt Ramy Alexandre Hilal und Chefärtin Dr. Kerstin Radtke.

Fokus auf Fortschritt in der Kinder- und Neuroorthopädie

Im Department für Kinder- und Neuroorthopädie im DIAKOVERE Annastift setzen Dr. Kerstin Radtke und ihr Team auf neue und sanftere Operationsmethoden.

Die Behandlung von Kindern mit Fehlbildungen und Erkrankungen unter anderem des Beckens und der unteren Extremitäten wie zum Beispiel Fußdeformitäten hat im Department für Kinder- und Neuroorthopädie des DIAKOVERE Annastift, der Orthopädischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), bereits eine lange Tradition. Speziell das Spektrum der kindlichen Hüft- und Beckenchirurgie wird nun unter der Leitung der neuen Chefärztin Dr. Kerstin Radtke erweitert. Dazu zählen innovative minimalinvasive Korrekturen bei Hüftfehlbildungen, modifizierte Beckenosteotomien oder intramedulläre Markraumverlängerungen mittels Magnetantrieb. Auch Deformitätenkorrekturen mit Ringfixateuren und computergestützten Hexapoden gehören zu den etablierten Verfahren des Departments, um Betroffene von der Geburt bis in besonderen Fällen über das 18. Lebensjahr hinaus bestmöglich zu behandeln. Die DIAKOVERE Kinder- und Neuroorthopädie ist eines der wenigen Zentren in Deutschland, die diese Behandlungsformen in der kindlichen Hüft- und Beckenchirurgie anbieten.

Reduzierte Narbenbildung aufgrund kleiner Zugangswege

„Der besondere Vorteil der modernen Therapien ist, dass sie die Nachbehandlung deutlich erleichtern und somit die Lebensqualität der jungen Patientinnen und Patienten erheblich verbessern“, so die Chefärztin. Durch kleinere Zugangswege während der Operation werden die Narbenbildung sowie die damit verbundenen möglichen Einschränkungen in den Wachstumsphasen reduziert. Auch die Familien der Betroffenen profitieren beispielsweise durch schnellere Mobilisationsmöglichkeit nach einer Operation.

„Der besondere Vorteil der modernen Therapien ist, dass sie die Nachbehandlung deutlich erleichtern und somit die Lebensqualität der jungen Patientinnen und Patienten erheblich verbessern.“
Dr. Kerstin Radtke

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Da gerade neuroorthopädische Patientinnen und Patienten im Rahmen ihrer Grunderkrankungen oft an weiteren Störungen oder Erkrankungen leiden, sind meist Kinder mit Komorbiditäten in Behandlung im Anna-stift. „Eine enge und persönliche Zusammenarbeit sowohl mit anderen involvierten Fachbereichen wie zum Beispiel der Neuropädiatrie als auch mit den Familien ist für uns sehr wichtig“, erklärt die Chefärztin. Bis zu 8000 Menschen besuchen im Jahr die Institutsambulanz mit Facharztstandard. Rund 1000 Kinder und Jugendliche werden jährlich operiert und auf der Station versorgt. „Unser Ziel ist eine moderne und persönliche Kindermedizin, die dynamisch auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und auf hohem Niveau eine bestmögliche Versorgung gewährleistet“, so Dr. Radtke.

Ein Team:

Die Mitarbeitenden in der Kinder- und Neuroorthopädie.

Neue Chefärztin

Dr. Kerstin Radtke ist seit dem 1. Juli 2024 Chefärztin im Department Kinder- und Neuroorthopädie der Orthopädischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im DIAKOVERE Annastift. Die 41-jährige Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie führt die Zusatzbezeichnung Kinderorthopädie. Die kommissarische Leitung im Department Kinder- und Neuroorthopädie übernahm sie im November 2023. Zuvor war sie bereits seit 2018 Oberärztin und seit 2021 Leitende Oberärztin der Abteilung unter der Leitung von Dr. Dieter Herold. Als Assistenzärztin arbeitete sie im DIAKOVERE Annastift sowie in der MHH.

Kontakt

Dr. Kerstin Radtke
Chefärztin Kinder- und Neuroorthopädie

Telefon: (0511) 5354-303
E-Mail: kerstin.radtke@diakovere.de

Behandlung von ADHS bei Erwachsenen

2026-09-15T15:13:09+02:0016. Dezember 2024|

Behandlung von ADHS bei Erwachsenen

Die DIAKOVERE Klinik für Psychosomatische Medizin richtet eine Institutsambulanz ein und bietet Behandlungsoptionen in der Traumatherapie sowie bei ADHS im Erwachsenenalter.

Ab 2025 schließt die Klinik unter der Leitung von Chefärztin Dr. Nina Sauer mit der Eröffnung einer Psychosomatischen Institutsambulanz am Standort Kirchrode die Behandlungslücke zwischen stationärer und ambulanter psychosomatisch-psychotherapeutischer Therapie bei somatoformen und dissoziativen Störungen sowie psychosomatischen Erkrankungen mit somatischer Komorbidität. „Wir bieten Patientinnen und Patienten multiprofessionell und multimodal eine wertvolle Unterstützung an der Schnittstelle von stationärer zu ambulanter Behandlung in Form der krankenhausnahen intensivierten ambulanten Behandlung“, erklärt die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

„Wir bieten Patientinnen und Patienten multiprofessionell und multimodal eine wertvolle Unterstützung an der Schnittstelle von stationärer zu ambulanter Behandlung in Form der krankenhausnahen intensivierten ambulanten Behandlung.“
Dr. Nina Sauer

Ambulant und stationär:

Patientinnen und Patienten mit ADHS im Erwachsenenalter erhalten eine umfangreiche Behandlung.

Gezielte Versorgung bei ADHS im Erwachsenenalter

Weitere Schwerpunkte der Klinik für Psychosomatische Medizin liegen auf der Verankerung einer leitlinienorientierten Diagnostik, der Differenzialdiagnostik, der therapeutischen Planung sowie auf der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit ADHS im Erwachsenenalter. Dieses wird sowohl im ambulanten Setting, in enger Kooperation mit ambulant Behandelnden und je nach Indikation auch (teil-)stationär durchgeführt. Termine können über die psychosomatische Ambulanz vereinbart werden.

Ausbau der Traumatherapie

Außerdem bietet die Klinik seit einigen Monaten eine neue Behandlungsgruppe mit bis zu zwölf Plätzen für Menschen mit Traumafolgezuständen. Nach eingehender Indikationsprüfung erfolgt die Traumatherapie über einen Zeitraum von zehn bis zwölf Wochen. Nähere Informationen für Zuweisende, Kliniken und Mitbehandelnde folgen.

Kontakt

Dr. Nina Sauer
Chefärztin Klinik für Psychosomatische Medizin

Telefon: (0511) 289-3131
E-Mail: nina.sauer@diakovere.de

23. September 2024

Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung

2025-04-02T16:16:10+02:0023. September 2024|

Beratungsstelle für Menschen mit erworbener Hirnschädigung

Ab Herbst 2024 eröffnet mit KOMPASS ein spezialisiertes Beratungszentrum in DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen in Hannover-Mittelfeld. Hier erhalten Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörige kompetente Unterstützung ab Krankheitsbeginn.

Erstmalig im Raum Hannover richtet sich ein solches Angebot an Menschen ab 18 Jahren, die nach einer Hirnschädigung dauerhafte Einschränkungen der körperlichen und vor allem psychischen Leistungsfähigkeit erleben. „Nach Schädel-Hirn-Traumen, Schlaganfällen oder anderen neurologischen Erkrankungen werden die vielfältigen Auswirkungen teilweise nicht diagnostiziert, schränken die Menschen aber stark ein“, so Dr. Markus Ebke, leitender Arzt der Neurologischen Frührehabilitation und Oberarzt der Neurologischen Klinik im DIAKOVERE Henriettenstift. „Diese Personen brauchen niedrigschwellige Beratung und Hilfe zur Wiedereingliederung in Familie, Beruf und Gesellschaft.“

Gemeinsam Lösungen finden:

Annika Hase und Annete Böhm vom Beratungszentrum für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen besprechen mit einer Rollstuhlfahrerin die weiteren individuellen Behandlungsschritte.

Neurokompetente Beratung und Unterstützung

Die Beratungsstelle dient als Anlaufpunkt, um insbesondere psychische Veränderungen zu thematisieren, Probleme zu fokussieren und bei der Bewältigung zu unterstützen. Durch die Bündelung von Kompetenzen und die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachgebiete Neurologie, Neuropsychologie und Pädagogik können auch „nicht sichtbare“ Krankheitsbilder schneller medizinisch erkannt, eingeordnet und entsprechend weiterbehandelt werden. „Wir bieten eine individuelle, zeitnahe, professionelle und neurokompetente Beratung und Unterstützung ab Krankheitsbeginn“, erklärt Dr. Ebke. Dirk Semrau, Prokurist und Bereichsleitung des Wohn- und Betreuungsbereichs der DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen gGmbH, ergänzt: „Das Angebot richtet sich an Betroffene, deren Familien, Zuweisende, behandelnde Einrichtungen oder auch Reha-Kliniken.“

„Wir bieten eine individuelle, zeitnahe, professionelle und neurokompetente Beratung und Unterstützung ab Krankheitsbeginn.“
Dr. Markus Ebke

Die Beratungsschwerpunkte umfassen beispielsweise die Bereiche Frührehabilitation mit Schwerpunkt Neurorehabilitation Phase B bis E, ambulante Pflege und Betreuung sowie Wohnmöglichkeiten, Tagesstrukturen, gesetzliche Grundlagen wie SGB IX, SGB XI, SGB XII oder die Kurzzeitpflege.

Förderung von Integration und Teilhabe im Versorgungs- und Sozialsystem

Rund 7000 Menschen im deutschsprachigen Raum benötigten laut Ebke aufgrund der durch erworbene Hirnschädigungen veränderten Persönlichkeitsstrukturen spezialisierte Unterstützung, besonders auch als Orientierungshilfe im Versorgungs- und Sozialsystem. „Unser neues Beratungsangebot bildet einen wichtigen Baustein in der Wiedereingliederungshilfe. So fördern wir die soziale und berufliche Integration und Teilhabe“, sagt Semrau. Die Beratung kann persönlich, telefonisch, online oder per E-Mail stattfinden. Die stets vertraulichen Beratungstermine werden individuell vereinbart und sind mit einer Dauer von maximal 60 Minuten eingeplant.

Beratungstermine

unter der Telefonnummer (0511) 8603-588,

der Faxnummer (0511) 8603-607

oder per Mail an wohnen-kontakt.dal@diakovere.de

Kontakt

Dirk Semrau
Prokurist/Bereichsleitung Wohn- und Betreuungsbereich und Jugendhilfe DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen gGmbH

Telefon: (0511) 8603-571
E-Mail: dirk.semrau@diakovere.de

Kontakt

Dr. Markus Ebke
Ltd. Arzt Neurologische
Frührehabi­litation
Oberarzt der Klinik für Neurologie
und Klinische Neurophysiologie
DIAKOVERE Krankenhaus gGmbH
Standort Henriettenstift

Telefon: (0511) 289-2004
E-Mail: markus.ebke@diakovere.de

Neues Fachzentrum Für Mutter und Kind

2025-03-24T10:40:44+01:0023. September 2024|

Neubau mit vier Stockwerken:

Auf insgesamt 8000 Quadratmetern entstehen unter anderem neun Kreissäle, zwei Sectio-Operationssäle und 35 Zimmer.

Neues Fachzentrum Für Mutter und Kind

Das DIAKOVERE Mutter-Kind-Zentrum HENRIKE öffnet bald seine Türen. Es vereint die Geburtshilfe aus dem Friederikenstift mit dem Perinatalzentrum des Henriettenstifts und schafft noch mehr Nähe zur Kinderklinik AUF DER BULT.

Hinter HENRIKE steht die Idee, Geburtshilfe und Neonatologie in einem Perinatalzentrum zusammenzubringen“, erklärt Prof. Dr. Schild, Chefarzt der DIAKOVERE Klinik für Geburtshilfe und Perinatalmedizin. „Unter einem Dach sorgen künftig Expertinnen und Experten der DIAKOVERE und des Kinder- und Jugendkrankenhauses AUF DER BULT für eine moderne familienorientierte und ganzheitliche Versorgung von Mutter und Kind“, so Professor Schild weiter.

Gebündelte Expertise an einem Ort

Die Zentralisierung der unterschiedlichen Fachrichtungen in einem Haus schafft deutlich kürzere Wege und ermöglicht effizientere Abläufe. Die Versorgung erfolgt durch die ärztlichen Fachbereiche der Geburtshilfe, Neugeborenenmedizin und Kinder- und Erwachsenenanästhesie. Ergänzend sind weitere Fachbereiche wie die Innere Medizin, Psychologie, Kinderchirurgie oder -urologie in unmittelbarer Nähe. Hebammen, Geburtshelfer, Pflegekräfte, Stillberatende und Seelsorgende komplettieren das hoch spezialisierte Team vor Ort.

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Betten stehen nach dem Umbau in 35 Ein- und Zweibett- sowie Familienzimmern zur Verfügung – alle ausgestattet nach Feng-Shui-Aspekten.
Wohlfühlatmosphäre:

Die Ein- und Zweibett- sowie Familienzimmer sind in freundlichen Farben gestaltet und praktisch eingerichtet.

Menschlichkeit trifft Hightech

„Wir kümmern uns um normale Schwangerschaften und haben eine große Expertise in der Betreuung von Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften sowie von vaginalen Beckenendlagen-Geburten. Bei Geburtskomplikationen gewährleisten wir die umfassende intensivmedizinische Behandlung der Kinder sowie der Mütter“, sagt der Chefarzt. Es gibt moderne Intensiv- und Nachsorgezimmer für Mutter und Kind, auch bei Mehrlingsgeburten. Kinderchirurginnen und -chirurgen stehen für Kinder mit Fehlbildungen wie einem offenen Rücken oder einem Bauchwandbruch umgehend bereit.

Kinderurologinnen und -urologen können zum Beispiel Harntransportstörungen bei den Neugeborenen schnell behandeln. Eine moderne radiologische Bildgebung mit CT und MRT sorgt für noch mehr Behandlungssicherheit für Schwangere und Ungeborene. Der Hubschrauberlandeplatz mit Nachtlandeerlaubnis erleichtert die Versorgung in Notsituationen. „Trotz Hightech-Geräten und Medizin der Extraklasse kommt die Menschlichkeit in der HENRIKE nicht zu kurz“, betont der Chefarzt. „Ein abgestimmter Personalschlüssel und die familienorientierte Ausrichtung bilden die Basis für eine behütete Atmosphäre für unsere Patientinnen und die Neugeborenen.“

Optimierte Ausstattung und Wohlfühlatmosphäre

HENRIKE umfasst vier Stockwerke auf 8000 Quadratmetern. Es gibt neun Kreißsäle, zwei davon unter primärer Hebammenbetreuung, sowie zwei Sectio-Operationssäle. Auch das Medizinische Versorgungszentrum mit geburtshilflichem Schwerpunkt für die Feindiagnostik befindet sich künftig in der HENRIKE. Die Station hat 35 Zimmer mit insgesamt 67 Betten. Die Ein- und Zweibett- sowie Familienzimmer sind nach Feng-Shui-Aspekten modern ausgestattet. „Die Idee für die HENRIKE entstand 2014. 2019 erfolgte der erste Spatenstich. Die Bauzeit betrug fünf Jahre“, so Prof. Schild. Nach dem Umzug zu Beginn 2025 werden rund 250 Mitarbeitende in den unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Externe Kräfte unterstützen zusätzlich in der Elternschule.

Hochmoderne Behandlungsräume:

Die HENRIKE-Fachkräfte betreuen normale Schwangerschaften, Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften sowie Frühgeburten und vaginale Beckenendlagen-Geburten. Behandlungs- sowie Intensiv- und Nachsorgezimmer sind mit entsprechend neuer und hochwertiger Technik ausgestattet.

Zweigpraxis des MVZ mit geburtshilflichem Schwerpunkt in der HENRIKE

Die Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums Calenberger-Neustadt zieht nach einer zwischenzeitlichen Unterbringung im DIAKOVERE Henriettenstift in die HENRIKE ein. Damit erfolgt der Umzug der geburtshilflichen Früherkennung in die moderne neue Geburtsklinik AUF DER BULT. Die Bündelung der pränatalen Diagnostik und der modernen Weiterversorgung an einem Ort schafft noch mehr Sicherheit für Mutter und Kind. Besonders für Frauen mit auffälligen Befunden oder Adipositas sowie bei Risikoschwangerschaften ist die Behandlung unter einem Dach von großem Vorteil. Zukünftig sollen unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Schild drei weitere Ärztinnen und Ärzte die Feindiagnostik mit modernsten hochauflösenden Ultraschallgeräten durchführen. Bisher profitierten rund 375 Patientinnen pro Jahr von der Fachexpertise im MVZ. Mit dem Umzug können hier bis zu 1500 Schwangere jährlich untersucht werden.

Kontakt

Prof. Dr. Ralf Schild, MA FRCOG, DEGUM III
Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Telefon: (05 11) 289-3400
E-Mail: ralf.schild@diakovere.de

„Auf gute Zusammenarbeit“ in der HENRIKE

Im Gespräch mit Prof. Dr. Florian Guthmann, Ärztlicher Direktor Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT und Chefarzt Neonatologie, und Prof. Dr. Ralf Schild, Chefarzt DIAKOVERE Geburtshilfe und Perinatalmedizin, zu den gemeinsamen Zielen und der Zusammenarbeit in der HENRIKE.

Wie arbeiten die Ärzteteams der beiden Träger zukünftig zusammen?

Prof. Dr. Florian Guthmann: Die Zusammenarbeit zwischen unseren Häusern besteht bereits seit über zwanzig Jahren. Zukünftig sind die Stationen über den Flur zu erreichen. Der Austausch bei Risiko- oder Frühgeburten kann viel schneller erfolgen.

Prof. Dr. Ralf Schild: Die Informationswege verkürzen sich enorm. Es können gemeinsame standardisierte Abläufe eingeführt werden, um noch effektiver reagieren zu können.


Wie werden die Bereiche koordiniert?

Prof. Dr. Florian Guthmann: Das Ziel ist es, Synergien besser zu nutzen. Ein ärztlicher Koordinator stimmt zum Beispiel Visiten oder Transporte ab.

Prof. Dr. Ralf Schild: Durch die wöchentliche gemeinsame Perinatalkonferenz stehen wir zusätzlich immer im engen Austausch.


Wie profitieren die Frauen und Kinder von HENRIKE?

Prof. Dr. Florian Guthmann: Nun sind auch Funktionsbereiche wie die Radiologie oder Fachbereiche wie die Kinderkardiologie im Haus. Diagnostik und Therapie sind ohne Umwege möglich.

Prof. Dr. Ralf Schild: Untersuchungen wie fetale MRTs können vor Ort erfolgen. Mutter und Kind sind auch bei Intensivbehandlungen in einem Zimmer untergebracht. Die Weiterbehandlung erfolgt auf derselben Station.


Was sind die größten Herausforderungen für die Zusammenarbeit?

Prof. Dr. Florian Guthmann: Zwei Träger unter einem Dach heißt, dass Abläufe gut aufeinander abgestimmt und koordiniert sein wollen.

Prof. Dr. Ralf Schild: Wir müssen gut zusammenarbeiten und diese Arbeitsweise auf die Teams übertragen. Hier sind Führungsqualitäten gefragt.


Was sind Ihre persönlichen Wünsche für die HENRIKE?

Prof. Dr. Florian Guthmann: Wir wünschen uns, dass wir nicht als Hightech-Haus nur für spezielle Fälle gesehen werden. Sondern als Zentrum, in dem sich alle wohlfühlen und eine individuelle und entsprechende Diagnostik und Therapie erhalten.

Prof. Dr. Ralf Schild: Wir wünschen uns sehr, dass wir nach langen Planungen endlich in die Umsetzung kommen können und die positive Unterstützung in vollem Umfang bestehen bleibt.

Arbeiten in der HENRIKE eng zusammen:

Prof. Dr. Ralf Schild, Chefarzt DIAKOVERE Geburtshilfe und Perinatalmedizin (links), und Prof. Dr. Florian Guthmann, Ärztlicher Direktor Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT und Chefarzt Neonatologie.

6. Juni 2024

Neue Wahlleistungsstation der Extraklasse

2026-09-09T09:56:53+02:006. Juni 2024|

Ein Einbettzimmer auf der neuen Wahlleistungsstation
Gehobenes Ambiente:

Ein Einbettzimmer auf der neuen Wahlleistungsstation.

Neue Wahlleistungsstation der Extraklasse

Das DIAKOVERE Henriettenstift an der Marienstraße bietet mit einer neuen und hochmodernen Wahlleistungsstation für Privat- und Zusatzversicherte sowie Selbstzahler ein besonderes Ambiente und umfassenden Service im gehobenen Stil.

Nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen und dem Umzug startete die neue Wahlleistungsstation 4 B im Mai in den laufenden Betrieb. 17 Betten sind in vier Zweibett- und sonst ausschließlich Einbettzimmer aufgeteilt. Die interdisziplinäre Station erfüllt alle medizinischen Anforderungen.

Die Besonderheit liegt in der gehobenen baulichen Konzeption und Ausstattung, kombiniert mit einem anspruchsvollem Serviceangebot. „Unsere Patientinnen und Patienten sollen sich hier wohlfühlen“, erklärt Pflegedienstleitung Navina Kochanneck.

„Es handelt sich um ein deutschlandweites Vorzeigeprojekt.“
Standortleiter Dorian Denner

„Neben einer von der Wahlleistungsstation unabhängigen medizinisch und pflegerisch bestmöglichen Versorgung legen wir hier besonders großen Wert auf den außermedizinischen Servicegedanken sowie eine optisch sehr ansprechende Umgebung“, betont Dorian.

Pflegedienstleitung Navina Kochanneck und Standortleiter Dorian Denner
Sind stolz auf das Vorzeigeprojekt:

Pflegedienstleitung Navina Kochanneck und Standortleiter Dorian Denner.

Navina Kochanneck

Kontakt

Navina Kochanneck
Pflegedienstleitung
DIAKOVERE Krankenhaus gGmbH

Telefon: (0511) 289-0
E-Mail: navina.kochanneck@diakovere.de

Vereinte Expertise im neuen Mutter-Kind-Zentrum HENRIKE

2026-09-09T09:56:59+02:006. Juni 2024|

Vereinte Expertise im neuen
Mutter-Kind-Zentrum HENRIKE

Die Geburtshilfe im Friederikenstift und das Perinatalzentrum des Henriettenstifts ziehen zusammen. Direkt an der Kinderklinik AUF DER BULT entsteht das neue DIAKOVERE Mutter-Kind-Zentrum HENRIKE.

„Die Vorbereitungen für den Umzug und die Zusammenführung der Geburtshilfe sowie des Perinatalzentrums laufen auf Hochtouren“, sagt der Chefarzt beider Abteilungen, Prof. Dr. Ralf Schild. Sowohl die Fertigstellung des neuen Gebäudes auf der Bult als auch die Planungen für Einrichtung, neue Abläufe und die Teamzusammenführungen sind ausgearbeitet. Der Umzug soll im Herbst abgeschlossen sein.

Sekretärin Constanze Lehnert und Prof. Dr. Ralf Schild
Freuen sich auf die HENRIKE:

Sekretärin Constanze Lehnert und Prof. Dr. Ralf Schild.

Bedeutendes Zukunftsprojekt:

Prof. Dr. Ralf Schild, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Perinatalmedizin, schaut sich den Entwurf für die Fassadengestaltung der HENRIKE an.

Beste medizinische Versorgung

Durch die Zusammenführung beider hoch spezialisierter Abteilungen aus dem Friederiken- und Henriettenstift in die HENRIKE wird die Expertise für eine bestmögliche medizinische Versorgung von Mutter und Kind an einem Standort gebündelt.

Von der herkömmlichen Geburtshilfe bis hin zur Hightech-Geburtsmedizin für Schwangerschaften mit mehreren Risikofaktoren können Frauen und Kinder in allen Schwangerschaftswochen und auch danach betreut werden. Durch die Hauptkooperation mit dem Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT sowie die interdisziplinäre Kooperation mit allen Fachrichtungen der Erwachsenenmedizin im Henriettenstift ist zudem eine intensivmedizinische Behandlung sowohl der Kinder als auch der Mütter in der HENRIKE gegeben.

Optimale Planung und Gestaltung

Die Station umfasst 63 Betten, in Zweibettzimmern nach Feng-Shui-Aspekten eingerichtet. Eine große Anzahl an Familienzimmern und auch ein Bereich für Wahlleistungspatientinnen ist vorhanden. Es wird neun Kreißsäle geben, davon zwei unter primärer Hebammenbetreuung.

„Trotz der Größe ist uns die familiäre und persönliche Atmosphäre auch in den neuen Räumlichkeiten sehr wichtig.“
Prof. Dr. Ralf Schild

Prof. Dr. Ralf Schild

Kontakt

Prof. Dr. Ralf Schild, MA FRCOG,
DEGUM III
Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Telefon: (05 11) 289-3400
E-Mail: ralf.schild@diakovere.de

Mehr Möglichkeiten in der Schmerztherapie

2026-09-09T09:57:05+02:004. Juni 2024|

Spiegeltherapie einer Patientin
Erweitertes Therapiespektrum:

Ergotherapeutin Astrid Miegel begleitet die sogenannte Spiegeltherapie einer Patientin.

Mehr Möglichkeiten in der Schmerztherapie

Die Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie im DIAKOVERE Annastift, kurz IMST, ist auf eine neue und größere Station umgezogen. Das Leistungs- und Therapiespektrum bei chronifizierten Schmerzen konnte dadurch deutlich erweitert werden.

Seit 2021 gibt es die IMST im DIAKOVERE Annastift bereits. Zunächst auf der Station 1 im Erdgeschoss auf der ehemaligen orthopädischen Station untergebracht, konnte die Abteilung nun auf die deutlich größere Station 8
in das erste Obergeschoss umziehen. Hier wurde nach langer Planungsphase ein auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmtes Raumkonzept umgesetzt. Die Behandlungsplätze sind von acht auf
16 Betten verdoppelt worden.

Optimiertes Raumkonzept

„Das neue Raumkonzept für unsere vergrößerte und optimierte Schmerzstation umfasst jetzt neben Gruppenräumen auch Therapieräume für die Ergo- und Physiotherapie sowie die Psychotherapie. Alle elementaren Einheiten befinden sich nun in unmittelbarer Nähe zueinander“, sagt die leitende Oberärztin Dr. Friederike Schulz.

„Nun sind noch effizientere Abläufe möglich, sodass die im Team erarbeiteten Therapiekonzepte für die Patientinnen und Patienten gezielter umgesetzt werden können.“
Oberärztin Dr. Friederike Schulz

Zu der optimierten Ausstattung gehören unter anderem spezielle Tische, Stühle, Werkbänke sowie eine ergonomisch eingerichtete Therapieküche. Die Unterbringung erfolgt in Ein- bis Zweibettzimmern, wobei auf spezifische Bedürfnisse der Betroffenen Rücksicht genommen wird.

Akupunktur im IMST
Sorgt für Linderung:

Akupunktur gehört zu den Therapieangeboten im IMST.

Neue Behandlungsmöglichkeiten

„Mit dem Umzug auf die neue Station konnte das Therapiespektrum der Abteilung deutlich erweitert werden“, betont Dr. Schulz. „Durch die Ergänzung um die multimodal-nichtoperative Komplexbehandlung des Bewegungssystems konnte ein Behandlungskonzept für Patientinnen und Patienten mit multifaktoriellen orthopädischen Krankheitsbildern etabliert werden. Das Ziel ist es, langfristige hochgradige körperliche wie auch psychische Einschränkungen zu vermeiden“, sagt die Oberärztin. Die Funktionsdiagnostik ist um eine computergestützte Bewegungsanalyse und Kraftmessung ergänzt worden. Im therapeutischen Bereich wurden vor allem die Angebote bezüglich der Akupunktur und der Hydrotherapie ausgeweitet.

Koordinierte Teamarbeit

Seit dem vergangenen Jahr wird das Team der IMST weiter aufgebaut. So konnten sich die aufwendigen koordinatorischen Prozesse auf der vergrößerten Station über einen längeren Zeitraum optimal einspielen und inhaltlich wie auch personell aufeinander abgestimmte Teamstrukturen entstehen. „Jede kleinste Veränderung in der Behandlung hat unmittelbaren Einfluss auf die therapeutischen Inhalte der anderen Therapieeinheiten. Eine schnelle und interdisziplinäre Abstimmung mit Fingerspitzengefühl ist hier von besonders großer Bedeutung“, sagt die Oberärztin.

Dr. Friederike Schulz

Kontakt

Dr. Friederike Schulz
Oberärztin
Leitung Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie
Anna-von Borries-Straße 1-7
30625 Hannover-Kleefeld

Telefon: (05 11) 53 54-702
E-Mail: imst.dka@diakovere.de

Frauenklinik für Gynäkologie künftig im Henriettenstift

2026-09-09T09:57:15+02:004. Juni 2024|

Gynäkologische Kompetenzen werden gebündelt

Ein wichtiger Schritt zur Optimierung der Patientenversorgung ist der zum 1. Juli 2024 geplante Zusammenschluss der kompletten DIAKOVERE Frauenklinik für Gynäkologie im Henriettenstift.

Der Umzug der Frauenklinik für Gynäkologie aus den bisherigen Standorten Friederiken- und Henriettenstift an die Marienstraße stelle einen strategischen Schritt dar, erklärt der Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. Wulf Siggelkow. Die bisher auf die beiden Standorte verteilten personenbezogenen Kompetenzen der Gynäkologie würden so an einem DIAKOVERE Standort gebündelt. „Durch die Zusammenlegung entstehen optimale Bedingungen, um eine effiziente und hochqualitative Versorgung für unsere Patientinnen sicherzustellen“, so der Chefarzt.

Chefarzt Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow und Sekretärin Constanze Lehnert
Die Vorbereitungen laufen:

Chefarzt Prof. Dr. med. Wulf Siggelkow und Sekretärin Constanze Lehnert packen in der DIAKOVERE Frauenklinik im Friederikenstift in Hannovers Calenberger Neustadt Gerätschaften ein.

Chefarzt Prof. Dr. Siggelkow
Umzug nimmt Fahrt auf:

Ab Juli arbeiten die Teams der beiden ehemaligen Standorte unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Siggelkow im Henriettenstift zusammen.

„Durch die Behandlung unter einem Dach wird eine deutliche Verbesserung der Betreuung unserer Patientinnen erreicht, die Zeitersparnis ist enorm.“
Prof. Dr. Wulf Siggelkow

Verbesserte interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Nähe zu anderen Fachbereichen im Henriettenstift vereinfacht die interdisziplinäre Kooperation deutlich. Insbesondere für Patientinnen mit komplexen Behandlungsverläufen, wie zum Beispiel bei Brustkrebs oder gynäkologischen Krebserkrankungen, bietet dies viele Vorteile im Behandlungsablauf und bei der ganzheitlichen Betreuung.

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Chemo- und Antikörpertherapien werden jährlich in der Onkologischen Tagesklinik der Gynäkologie durchgeführt.

Die Verfügbarkeit und Nutzung diagnostischer und therapeutischer Ressourcen, zum Beispiel aus Radiologie, Chirurgie und internistischen Abteilungen, ist besser plan- und koordinierbar. Auch die Onkologische Tagesklinik der Gynäkologie mit rund 8000 jährlichen Chemo- und Antikörpertherapien befindet sich hier.

Der Zugriff auf intensivmedizinische Ressourcen ist ohne Umwege gewährleistet und das interdisziplinäre Netzwerk der onkologischen Zentren wie Brustzentrum und Gynäkologisches Krebszentrum greift besser ineinander.

Ressourcenschonenderes Arbeiten

Die Teams der beiden gynäkologischen DIAKOVERE Standorte haben bereits in der Vergangenheit effektiv zusammengearbeitet. Nun erfolgt die Bündelung der medizinischen Ressourcen und des kompetenten Fachpersonals am zentralen Standort Henriettenstift. Personaleinsatz und Kommunikation können so weiter optimiert werden. Zukunftsweisend verbessern sich dadurch auch potenzielle Voraussetzungen der Ausbildungen für künftige Generationen sowohl im pflegerischen als auch im ärztlichen Bereich, ist Prof. Dr. Siggelkow überzeugt.

Optimierte Erreichbarkeit und Verfügbarkeit

Die Zentralisierung von Sprechstunden, Ambulanzen, Bettenstation und der onkologischen Tagesklinik an der Marienstraße ermöglicht eine direktere Kontaktaufnahme und Terminierungsmöglichkeit. Prof. Dr. Siggelkow versichert: „Die Qualität und Kontinuität in der Behandlung bleibt auch während des Umzugs gewährleistet. Alle Behandlungen werden nahtlos an der Marienstraße zusammengeführt.“

DIAKOVERE Frauenklinik
Bestens versorgt am neuen Standort:

Patientinnen finden künftig im Henriettenstift an der Marienstraße die gebündelte Expertise der DIAKOVERE Frauenklinik.

Endometriose

„Endometriose wird auch als Chamäleon bezeichnet“, sagt der Chefarzt der DIAKOVERE Frauenklinik, Prof. Dr. Wulf Siggelkow. Der Grund dafür sind die unterschiedlichen Verläufe und Symptome, die durch hormongesteuerte, versprengte Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter ausgelöst werden.

Die Beschwerden reichen von Fertilitätsstörungen bis hin zu chronischen Schmerzen. Betroffen sind junge Frauen, teilweise bereits ab der ersten Periode bis zu den Wechseljahren. Die Behandlungskonzepte sind stets symptom- und bedürfnisorientiert. Das Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und Chancen auf eine gewünschte Schwangerschaft zu verbessern. Finden sich zusätzlich zu typischen Symptomen bei einer Ultraschalluntersuchung Strukturveränderungen im kleinen Becken, erfolgt eine Bauchspiegelung zur Sicherung der Erkrankung. Hierüber können bereits Endometrioseherde entfernt werden. Auch eine medikamentöse Hormontherapie ist möglich. Alle Therapieansätze basieren auf einer organerhaltenden Behandlung.

Rund 300 Patientinnen mit Endometriose behandelt die DIAKOVERE Frauenklinik im Henriettenstift pro Jahr, sowohl ambulant als auch stationär. In speziellen Sprechstunden finden betroffene Frauen Antworten und weiterführende Hilfe. Ein geplantes digitales Anmeldeportal soll den Zugang für Zuweisende und Betroffene deutlich erleichtern.

Prof. Dr. Wulf Siggelkow

Kontakt

Prof. Dr. Wulf Siggelkow
Chefarzt Frauenklinik

Telefon: (05 11) 289-3281 / 129-2310
E-Mail: wulf.siggelkow@diakovere.de

Künftige Erreichbarkeiten in der Frauenklinik am Standort Marienstraße

Onkologische Tagesklinik

Telefonnummer

0511-289 2033 u. 2019
(Anmeldung)

Faxnummer

0511-289 2398

E-Mail

Wo zu finden?

Auf der Station 3b (3.Etage)

Ambulanzbereich

Telefonnummer

0511-289 2032

Faxnummer

0511-289 2458

Wo zu finden?

Ambulanzzentrum (2.Etage)

Privat- Sprechstunde (Sprechstunde ambulante und stationäre Pat.)
Ambulanz Prof. Siggelkow, Frau Bövers

Telefonnummer

0511-289 2030

Faxnummer

0511-289 2382

Wo zu finden?

Sekretariat Prof. Siggelkow (3.Etage)

Friederikenstift

Ambulantes Sprechstundenangebot

Telefonnummer

0511 129 2313

Wo zu finden?

5. Etage, (wie vorher)

Stationärer Bereich (Station 3B)

Telefonnummer

0511-289 2031

Faxnummer

0511-289 2316

Wo zu finden?

Auf der Station 3b (3.Etage), Fahrstuhl im Atrium

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