8. April 2026

Interventionelle Endoskopie am Henriettenstift

2026-04-08T13:19:54+02:008. April 2026|

Fachlicher Austausch:

Leitender Oberarzt Dr. Torge Roolfs (v. l.), Chefarzt Prof. Dr. Ahmed Madisch, Assistenzärztin Alaa Al Tabba und Oberärztin Dr. Maren Schwämmle besprechen am Visitewagen die Blutwerte einer Patientin.

Interventionelle Endoskopie am Henriettenstift

Chefarzt Prof. Dr. Ahmed Madisch leitet neben dem Zentrum für Innere Medizin im DIAKOVERE Friederikenstift nun auch die Klinik für Gastroenterologie am Henriettenstift. Ziel ist ein Ausbau der interventionellen Endoskopie sowie eine standortübergreifende synergetische Weiterentwicklung.

Wir richten die gastroenterologischen Strukturen beider Standorte klar aufeinander aus. Am Henriettenstift schärfen wir dabei gezielt das Spektrum der diagnostischen und vor allem der interventionellen Endoskopie“, so Prof. Dr. Madisch. Während am Friederikenstift die Ambulantisierung bei ausgewählten Eingriffen wie ERCPs oder Polypektomien im Mittelpunkt steht, liegt der Schwerpunkt im Henriettenstift zukünftig auf stationären, hochkomplexen endoskopischen Eingriffen. Dazu zählen unter anderem anspruchsvolle biliäre Interventionen, pankreatobiliäre Eingriffe, endosonografisch gesteuerte Drainageverfahren sowie interventionelle Therapien im bariatrischen Kontext.

Hotline für Terminvergabe und Patientenvorstellung

(01 52) 56 72 92 73

Zentrale Terminvergabe

Ärztinnen und Ärzte der Gastroenterologie arbeiten standortübergreifend, regelmäßige Abstimmungsrunden sichern einheitliche Standards in Diagnostik und Therapie. Eine gemeinsame Sekretariatsstruktur mit festen Ansprechpersonen und abgestimmter Terminvergabe verbessert die Erreichbarkeit für Zuweisende deutlich. Für eine unkomplizierte Terminvergabe steht eine zentrale Hotline zur Verfügung. „Eine klare und verlässliche Struktur ist für alle Beteiligten gleichermaßen wichtig“, betont Prof. Dr. Madisch. Auch die gastroenterologisch-endoskopische 24-Stunden-Notfallversorgung erfolgt standortübergreifend.

Zur Etablierung als Endoskopiezentrum wird aktuell an beiden Standorten ein neuer, einheitlicher Endoskopiepark mit modernster Gerätetechnik implementiert. Das ermöglicht identische Verfahren, abgestimmte Materialkonzepte und konsistente Qualitätsstandards.

Interdisziplinäre Relevanz

Die Gastroenterologie ist eng mit anderen Fachbereichen verzahnt, beispielsweise mit der Viszeralchirurgie, der Neurologie oder der MKG-Chirurgie. Endoskopische Leistungen reichen von der Versorgung postoperativer Komplikationen bis zur Anlage von Ernährungssonden bei neurologischen oder onkologischen Erkrankungen. „Die Endoskopie ist eine Serviceabteilung mit hoher interdisziplinärer Relevanz. Entscheidend ist dabei die strukturierte Abstimmung aller Beteiligten“, so der Chefarzt.

„Am Henriettenstift schärfen wir gezielt das Spektrum der diagnostischen und vor allem interventionellen Endoskopie.“
Prof. Dr. Ahmed Madisch

Ein zentrales Projekt ist die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED). In Kooperation mit niedergelassenen Gastroenterologinnen und Gastroenterologen entsteht eine sektorenübergreifende Versorgungsstruktur bei komplexen Krankheitsbildern.

Kompetenz im Team

Das DIAKOVERE Zentrum für Innere Medizin entwickelt sich kontinuierlich weiter. Leitende Positionen sind neu besetzt, die Fachbereiche gestärkt. Mit rund 30 Ärztinnen und Ärzten und insgesamt etwa 130 Betten an beiden Standorten verfügt das Zentrum über eine leistungsfähige Struktur. „Entscheidend ist ein motiviertes, verantwortungsvoll handelndes Team“, sagt Prof. Dr. Madisch. Neuer Standortleiter der Gastroenterologie am Henriettenstift ist Dr. Torge Roolfs. Der bisherige Chefarzt am Henriettenstift, Dr. Peter N. Meier, bleibt der Klinik als Senior Consultant erhalten und bringt seine langjährige Expertise weiterhin in die Versorgung und in Fortbildungsformate ein.

Spezialversorgung für CED

Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wird in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Gastroenterologinnen und Gastroenterologen deutschlandweit umgesetzt. Ziel ist eine leitliniengerechte, koordinierte Versorgung komplexer CED-Verläufe mit definierten Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Therapie. Sie ermöglicht eine schnellere Diagnose und Zugang zu modernen Behandlungen, um die Lebensqualität Betroffener zu steigern.

Kontakt

Prof. Dr. Ahmed Madisch
Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin und Gastroenterologie

Telefon: (05 11) 289-34 08
E-Mail: ahmed.madisch@diakovere.de

17. Dezember 2025

Hightech-Herzmedizin im Henriettenstift

2025-12-17T13:05:14+01:0017. Dezember 2025|

Besprechen die Angiografie-Ergebnisse einer Patientin:

die Assistenzärztinnen Johanna Fischer (l.) und Selin Ertan sowie Chefarzt Dr. L. Christian Napp.

Hightech-Herzmedizin im Henriettenstift

Unter der Leitung von Dr. L. Christian Napp entwickelt sich die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin am DIAKOVERE Henriettenstift zu einem Zentrum modernster Herzmedizin mit neuen Herzkatheterlaboren, Hightech-Verfahren und klaren Strukturen.

Seit dem 15. August leitet Dr. L. Christian Napp die Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin mit dem Ziel, technische Spitzenmedizin und persönliche Zuwendung zu verbinden. „Wir wollen Hightech-Medizin mit Herz betreiben“, so der Kardiologe. Bereits wenige Wochen nach seinem Start hat sich vieles bewegt: Das Herzkatheterlabor wird derzeit erneuert, neue Behandlungsverfahren wurden eingeführt und ein engagiertes Team arbeitet an klaren Abläufen sowie einer engen Vernetzung mit den Zuweisenden.

HD-IVUS-System und intravaskuläre Lithotripsie

„Durch unser neues Herzkatheterlabor können wir in Zukunft schneller reagieren und komplexe Fälle auf höchstem Niveau versorgen“, betont Dr. Napp. Ein besonderer Fortschritt ist das neue HD-IVUS-System (High Definition Intravascular Ultrasound). Es ermöglicht hochauflösende Aufnahmen aus dem Inneren der Herzkranzgefäße. „Damit können wir beurteilen, wie gut eine

Gefäßbehandlung gelungen ist. Das erhöht die Sicherheit und verbessert die Behandlungsergebnisse für die Patientinnen und Patienten erheblich“, so der Chefarzt. Auch bei stark verkalkten Gefäßen verfügt die Klinik nun über erweiterte Möglichkeiten: Die intravaskuläre Lithotripsie (IVL) induziert durch einen speziellen Ballonkatheter und durch das Aussenden von Schallwellen Mikrorisse in Kalkablagerungen. Die Rotablation trägt Engstellen im Gefäß mit einem diamantbeschichteten, 180.000 Umdrehungen pro Minute schnellen Bohrkopf schonend ab. Diese Verfahren werden nur in hoch spezialisierten Zentren eingesetzt.

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Umdrehungen pro Minute nutzt der diamantbeschichtete Bohrkopf bei der Rotablation zur Abtragung von Engstellen stark verkalkter Gefäße.

Mikroherzpumpe für komplexe Fälle

Ein weiterer Fortschritt ist die Anschaffung spezieller Mikroherzpumpen, die während eines Eingriffs vorübergehend die Pumpfunktion des Herzens übernehmen. „So können wir auch Betroffene versorgen, die früher als nicht behandelbar galten“, so Dr. Napp. Dabei profitieren die Teams von der engen Zusammenarbeit am Standort Henrietten­stift. Die interventionelle Kardiologie und die kardiologische Intensivmedizin sind mit Neurologie, Radiologie und Gefäßchirurgie räumlich und organisatorisch eng vernetzt. „Das erlaubt uns, auch schwer kranke Menschen sicher zu versorgen“, sagt Dr. Napp.

Arbeitet Hand in Hand:

das Team der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin.

Verbesserte Kommunikation mit Zuweisenden

Neben der technischen Ausstattung steht für den Chefarzt der Teamgedanke im Mittelpunkt. Der gezielte Ausbau des ärztlichen Personals und klare Verantwortlichkeiten in allen Bereichen haben spürbare Verbesserungen gebracht. Mit einem neuen Terminsekretariat wurde zudem die Kommunikation mit zuweisenden Praxen neu organisiert. „Unsere Partner sollen sich darauf verlassen können, dass wir erreichbar sind, Termine verlässlich vergeben und Rückmeldungen zeitnah erfolgen“, betont Dr. Napp. Für niedergelassene Kolleginnen und Kollegen sowie zuweisende Krankenhäuser entsteht damit eine verlässliche Schnittstelle mit strukturierten Abläufen, modernster Technik und direkten Ansprechpersonen. „Gute Medizin entsteht nicht nur durch Hightech – sondern durch Gewissenhaftigkeit, Zusammenarbeit und Zeit für die einzelnen Menschen“, so der Chefarzt.

„Unsere Partner sollen sich darauf verlassen können, dass wir erreichbar sind, Termine verlässlich vergeben und Rückmeldungen zeitnah erfolgen.“
Dr. L. Christian Napp

Herzinsuffizienz und Prävention

Neu aufgestellt wurde der BereichHerzinsuffizienz, geleitet von OberarztDr. Felix Memenga. Er bündelt die Versorgung akuter und chronischer Herzschwäche von Schockbehandlung mit Herzpumpen bis zur medikamentösen und devicebasierten Therapie. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit Dr. Stefanie Fahlbusch, die den Bereich Device-Therapie leitet. Gleichzeitig rückt die Prävention stärker in den Fokus: Wir wollen Herz- und Gefäßerkrankungen möglichst verhindern, bevor sie entstehen, sagt Napp. Dazu gehören Vorsorgeuntersuchungen, Beratung zu Lebensstil und Medikation – oft initiiert im Rahmen anderer Krankenhausaufenthalte. 

Kontakt

Dr. L. Christian Napp
Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin

Telefon: (05 11) 289-2630
E-Mail: christian.napp@diakovere.de

2. Juli 2025

Moderne Verfahren in der Radiologie

2025-07-02T14:34:20+02:002. Juli 2025|

Moderne Verfahren in der Radiologie

Mit neuer Leitungsstruktur, innovativen Therapien und High-End-Technik positioniert sich das DIAKOVERE Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie als zukunftsfähiger Partner mit Fokus auf Qualität, Vernetzung und Patientenwohl.

Seit 1. Januar 2025 führt Prof. Dr. Peter Isfort als Zentrumsleiter das DIAKOVERE Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie. Die ehemals eigenständigen Abteilungen am Friederikenstift, am Henriettenstift und am Annastift wurden unter neuer Leitungsstruktur und mithilfe neuer vernetzter Prozesse zusammengeführt. „Unser Ziel ist eine radiologische Versorgung auf hohem Niveau an allen Standorten – durch klare Zuständigkeiten, aber auch durch standortübergreifende Zusammenarbeit“, erklärt Prof. Isfort.

Sind ein eingespieltes Team in der bildgebenden Diagnostik:

Prof. Dr. Peter Isfort und Oberärztin Dr. Charlotte Stein.

Modernisierung für neue Verfahren

Herzstück der Neuausrichtung ist eine umfassende Geräteoffensive, die, beginnend 2025, nach und nach umgesetzt wird: Neue Röntgenanlagen, 128-Zeilen-CTs und MRT-Systeme mit 1,5- und 3-Tesla-Magneten mit KI-Unterstützung verbessern nicht nur die Bildqualität, sondern reduzieren auch Strahlendosis und Untersuchungsdauer. Neue Angiographieanlagen ermöglichen ein breites Portfolio minimalinvasiver Therapien mit strahlungsarmer Bildgebungstechnik. „Neueste State-of-the-Art-Bildgebungssysteme ermöglichen nicht nur präzisere Diagnostik mit geringerer Strahlendosis, sondern tragen auch dazu bei, dass schnellere Therapieentscheidungen getroffen werden können – ein weiterer Schritt in Richtung Präzisionsdiagnostik“, so der Chefarzt.

Starke Ausbildung, klare Ansprechpartner

Mit 44 medizinischen Technologinnen und Technologen (MTR), 26 Ärztinnen und Ärzten und einem multiprofessionellen Team bietet das Zentrum optimale Bedingungen für Weiterbildung und Spezialisierung. Die enge Kooperation zwischen den Standorten ermöglicht ein vollständiges Weiterbildungsangebot. Prof. Isfort betont: „Wir wollen ein Ort sein, an dem sich Medizinerinnen und Mediziner ebenso wie MTR weiterbilden und spezialisieren können.“

Auch Zuweisende profitieren: Patientinnen und Patienten werden an modernsten Anlagen nach neuesten Standards untersucht. Außerdem finden neue Therapieverfahren wie die transarterielle periartikuläre Embolisation Anwendung. Neben dem hohen Qualitätsanspruch steht die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten und mit den Zuweisenden im Vordergrund. „Wir sind jederzeit ansprechbar und wollen die bestmögliche Versorgung unserer gemeinsamen Patientinnen und Patienten“, sagt der Chefarzt.

Im Einsatz:

Prof. Dr. Peter Isfort und Oberärztin Dr. Charlotte Stein.

„Neueste State-of-the-Art-Bildgebungssysteme ermöglichen nicht nur präzisere Diagnostik mit geringerer Strahlendosis, sondern tragen auch dazu bei, dass schnellere Therapieentscheidungen getroffen werden können.“
Prof. Dr. Peter Isfort, MHBA

TAPE: Minimalinvasiv gegen Gelenkschmerzen

Ein Alleinstellungsmerkmal in Hannover ist das neue Verfahren TAPE – transarterielle periartikuläre Embolisation oder Gelenkembolisation – zur Behandlung chronischer Schmerzen bei Arthrose und Tendinopathien.

Es richtet sich an Betroffene, bei denen konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind, aber ein operativer Eingriff noch nicht angezeigt oder aufgrund von Begleiterkrankungen nicht möglich ist. Dabei ist die TAPE ein vielversprechender Baustein in der Behandlung, der die etablierten konservativen und operativen Therapieverfahren ergänzt.

Die Behandlung findet stationär statt mit nur einem Aufenthaltstag und kann bei Bedarf wiederholt werden. Zudem ist sie als Brückentherapie vor einem möglichen Gelenkersatz geeignet. „TAPE ist eine sichere und schonende Option zur Schmerzlinderung, die auch Dank der interdisziplinären Organisation gemeinsam mit der orthopädischen Universitätsklinik der MHH und des Annastifts einen hohen wissenschaftlichen und Behandlungsstandard gewährleistet. Bei Fragen zu dem Verfahren und für die Vorstellung von Patientinnen und Patienten können sich die Kolleginnen und Kollegen gern bei uns melden“, erklärt Prof. Isfort.

Kontakt

Prof. Dr. Peter Isfort, MHBA, EBIR, FCIRSE
Zentrumsleiter Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie und Interventionelle Radiologie
DIAKOVERE Henriettenstift
DIAKOVERE Friederikenstift

Telefon: (0511) 289-22 62
E-Mail: peter.isfort@diakovere.de

Zwei Neue ärztliche Leitungen

2025-07-02T14:56:17+02:002. Juli 2025|

Zwei Neue ärztliche Leitungen

Prof. Dr. Katja Schlosser leitet seit 1. Juli 2025 die Klinik für Gefäßchirurgie sowie das Zentrum für die Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie. Zum 15. August 2025 übernimmt Dr. L. Christian Napp die Leitung der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin. Beide bringen langjährige klinische Erfahrung sowie umfassende Expertise mit und stehen für ein patientenorientiertes Behandlungskonzept.

Neue Leitungen:

Dr. L. Christian Napp und Prof. Dr. Katja Schlosser

Nahbare Hochleistungschirurgie als Ziel

Prof. Dr. Katja Schlosser hat zum 1. Juli 2025 als Chefärztin die Leitung der Klinik für Gefäßchirurgie sowie die Zentrumsleitung für die Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie von DIAKOVERE übernommen. Die Fachärztin für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie bringt eine langjährige Erfahrung in einem breiten operativen Spektrum mit. Zusätzlich verfügt sie über das europäische Zertifikat in endokriner Chirurgie (F.E.B.S. Endocrine Surgery). Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Joachim Jähne und von Prof. Dr. Thomas Busch an.

Nach Stationen am Universitätsklinikum Marburg und als Chefärztin in Mittelhessen entscheidet sie sich bewusst für den Wechsel nach Hannover – mit dem Ziel, viszeral-, endokrine und gefäßchirurgische Expertise unter einem Dach weiterzuentwickeln. „Ein gemeinsames Zentrum für Viszeral- und Gefäßchirurgie fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, verbessert die Patientenversorgung und ermöglicht innovative Behandlungskonzepte auf höchstem Niveau“, so Prof. Dr. Schlosser.

„Ein gemeinsames Zentrum für Viszeral- und Gefäßchirurgie fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit, verbessert die Patientenversorgung und ermög­licht innovative Behandlungskonzepte auf höchstem Niveau.“
Prof. Dr. Katja Schlosser

Ein Schwerpunkt liegt in der endokrinen Chirurgie; eine Zertifizierung als Endokrines Zentrum ist geplant. Zudem möchte Prof. Dr. Schlosser die Carotis-Chirurgie unter Plexusanästhesie etablieren. Sie ist außerplanmäßige Professorin an der Universität Marburg und engagiert sich für Lehre sowie für die Förderung von Frauen in der Chirurgie. Sie ist Gründerin des Netzwerks „Die Chirurginnen“, das sich für Sichtbarkeit und strukturelle Gleichstellung von Frauen in der Chirurgie einsetzt. Ihr Führungsstil basiert auf Transparenz, Teamorientierung und verlässlicher Kommunikation in alle Richtungen: „Zuweisung ist Vertrauenssache und die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten abhängig von guter Zusammenarbeit“, sagt Prof. Dr. Schlosser.

Moderne Kardiologie mit christlichem Fundament

Dr. L. Christian Napp übernimmt zum 15. August 2025 als Chefarzt die Leitung der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin am DIAKOVERE Henriettenstift. Er folgt auf Prof. Dr. Thomas Weiss. Als Facharzt mit Spezialisierung in interventioneller Kardiologie und kardiovaskulärer Intensiv- sowie Notfallmedizin bringt er unter anderem eine langjährige Erfahrung aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) mit, wo er zuletzt die Interventionelle Kardiologie leitete.

„Gute Medizin ist für mich nicht nur eine Frage moderner Technik, sondern vor allem auch der menschlichen Zuwendung – beides muss zusammenwirken.“
Dr. L. Christian Napp

Im Zentrum seiner Tätigkeit steht für ihn die Verbindung technischer Expertise mit persönlicher Zuwendung. „Gute Medizin ist für mich nicht nur eine Frage moderner Technik, sondern vor allem auch der menschlichen Zuwendung – beides muss zusammenwirken“, so Dr. Napp. Sein Ziel ist die strukturelle und inhaltliche Weiterentwicklung der DIAKOVERE Klinik: Durch den Ausbau eines zweiten Herzkatheterlabors sowie den Einsatz spezieller Behandlungstechniken soll die gesamte Brandbreite der Therapie von Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Herzklappen abgebildet werden.

Neben der technischen Modernisierung ist Dr. Napp ein werteorientierter Umgang wichtig, um den christlichen Auftrag des Hauses jeden Tag zu leben. „DIAKOVERE bietet die Möglichkeit, hochmoderne Medizin mit menschlicher Nähe zu verbinden – das ist nicht überall möglich und deshalb besonders wertvoll“, sagt Dr. Napp. Die Klinik soll fachlich als auch menschlich ein Ort verlässlicher Versorgung und innovativer Behandlung bleiben und als ein solcher weiterentwickelt werden.

Kontakt

Prof. Dr. Katja Schlosser
Chefärztin Klinik für Gefäßchirurgie, Zentrumsleitung für die Allgemein-, Viszeral- und endokrine Chirurgie

Telefon: (0511) 289-2599
E-Mail: katja.schlosser@diakovere.de

Kontakt

Dr. L. Christian Napp
Chefarzt Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Intensivmedizin (ab 15. August 2025)

Telefon: (0511) 289-2630
E-Mail: kardiologie.dkh@diakovere.de

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