
Bewährtes und Vertrautes bleiben, Behandlungspfade werden zusammenhängend und intelligent gesteuert und verbunden.
Medizinstrategie 2035 – Versorgung langfristig sichern
Mit dem Strukturprinzip 2–5–2 richtet DIAKOVERE die stationäre Versorgung neu aus und bündelt medizinische Kompetenzen in klaren Schwerpunkten. Die Umsetzung erfolgt schrittweise bis 2035. Die Versorgung an Henriettenstift, Annastift und Friederikenstift bleibt in den kommenden Jahren verlässlich bestehen.
Mit der Medizinstrategie 2035 reagiert DIAKOVERE auf die veränderten Rahmenbedingungen im Krankenhausbereich. Ziel ist es, medizinische Qualität und wirtschaftliche Stabilität nachhaltig zu sichern und die Versorgung in Hannover zukunftsfähig aufzustellen. Steigende Anforderungen an Spezialisierung, Fachkräftegewinnung, Investitionsfähigkeit und medizinische Qualität erfordern langfristige strukturelle Antworten.
Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit
Kurzfristige Strukturveränderungen sind nicht vorgesehen. Die medizinischen Leistungen an Henriettenstift, Annastift und Friederikenstift bleiben in den kommenden Jahren verlässlich bestehen und werden bedarfsgerecht weiterentwickelt. Oberste Priorität haben ein stabil laufender Betrieb sowie eine kontinuierliche und sichere medizinische Versorgung.
Die Zusammenarbeit mit zuweisenden Praxen ist dabei ein zentraler Bestandteil der Versorgungsstruktur. Einweisungswege, Ansprechpartnerinnen und -partner sowie Behandlungsangebote bleiben stabil und nachvollziehbar. Entwicklungen erfolgen schrittweise und mit dem Ziel, medizinische Profile zu schärfen, Übergänge zwischen Versorgungsbereichen zu verbessern und Strukturen belastbar aufzustellen.
Die Medizinstrategie ist kein kurzfristiges Maßnahmenprogramm, sondern ein Zielbild für die langfristige Weiterentwicklung der Versorgung vor Ort. Entscheidungen folgen einer klaren medizinischen Logik und werden erst nach sorgfältiger Prüfung der Umsetzbarkeit sowie in Abstimmung mit den zuständigen Stellen umgesetzt.
heißt das neue Strukturprinzip von Diakovere, das in den kommenden Jahren umgesetzt wird.

Strukturprinzip 2–5–2
Im Zentrum der Neuausrichtung steht das Strukturprinzip 2–5–2. Es zeigt die zukünftige Ausrichtung, bestehend aus zwei Versorgungssäulen, Akut- und Notfallmedizin sowie Langzeitmedizin, fünf spezialisierten Behandlungspfaden und langfristig zwei klar profilierten stationären Standorten. Ziel ist es, die Versorgung interdisziplinär und sektorenübergreifend entlang definierter Behandlungspfade auszurichten. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Menschen, nicht organisatorische Abteilungsstrukturen.

Die DIAKOVERE Medizinstrategie 2035 stellt den Menschen in den Mittelpunkt und schafft dafür klare, verlässliche Strukturen.
Zwei Säulen der Versorgung
Für die erste Säule, die Akut- und Notfallmedizin, bleibt das Friederikenstift der zentrale Standort. Es wird strukturell sowie baulich weiterentwickelt, um auch künftig eine stabile Notfallversorgung sicherzustellen. Damit bleibt das Friederikenstift der leistungsfähige Akut-Anker im Stadtgebiet, zentral gelegen und auf hohe Versorgungsanforderungen ausgerichtet.
Die Langzeitmedizin als zweite Säule umfasst die Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen, geriatrischem Behandlungsbedarf sowie komplexen und sektorenübergreifenden Versorgungsverläufen. Bestehende Kompetenzen von Henriettenstift und Annastift sollen hierfür gezielt gebündelt und weiterentwickelt werden. Ziel ist eine klar profilierte, kontinuierliche Versorgung über Sektorengrenzen hinweg, insbesondere dort, wo Patientinnen und Patienten eine langfristige medizinische Begleitung und abgestimmte Therapiepfade benötigen. Perspektivisch soll dafür im Osten Hannovers ein Standort geschaffen werden.
Welche infrastrukturellen Konsequenzen sich daraus ergeben, wird auf Grundlage medizinischer Logik sowie Machbarkeit entwickelt. Die medizinische Zielsetzung steht im Vordergrund. Entscheidend ist dabei: Die Standortentwicklung wird nicht vorweggenommen, es gibt keine kurzfristigen Schließungen. Prüfungen erfolgen ergebnisoffen und unter Einbeziehung bestehender Möglichkeiten. In allen Phasen gilt, dass die Versorgung verlässlich gewährleistet bleibt.
Fünf Behandlungspfade
Fünf spezialisierte medizinische Schwerpunkte verbinden die beiden Versorgungssäulen:
- Notfall- und Traumakette
- Mobilität und Teilhabe
- Onkologische Zentren und Therapie
- Altern im Gleichgewicht
- Mutter-Kind
Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Teilhabe werden als zusammenhängender Prozess organisiert. Damit werden Abteilungsgrenzen überwunden und interdisziplinäre Versorgungsketten gestärkt. Gerade bei komplexen Krankheitsverläufen entsteht so eine Versorgung, die sich an medizinischen Anforderungen und definierten Behandlungswegen orientiert. Standardisierte Übergänge, klar definierte Zuständigkeiten und eine qualitätsorientierte Ausrichtung schaffen Verlässlichkeit im Behandlungsverlauf. Ambulante, tagesklinische und rehabilitative Leistungen werden systematisch eingebunden. Inklusion ist dabei ein durchgehendes Prinzip der Versorgungsorganisation.
Kontinuität und Transparenz
Die Medizinstrategie 2035 steht für eine langfristige Weiterentwicklung der Versorgung – mit klaren medizinischen Profilen und verlässlichen Strukturen als Grundlage einer starken sektorenübergreifenden Zusammenarbeit. Sie stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten auch in Zukunft verlässlich und ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt werden.
Alle weiteren Schritte im Zusammenhang mit der Medizinstrategie werden frühzeitig, transparent und kontinuierlich über die offiziellen Kanäle von DIAKOVERE kommuniziert. Bei Fragen wenden Sie sich gern an kommunikation@diakovere.de.
Medizinstrategie 2035 – Struktur und Perspektive im Überblick
Kurzfristig
- Die Versorgung an Henriettenstift, Annastift und Friederikenstift bleibt verlässlich bestehen
- Medizinische Leistungen werden an allen drei Standorten weiterhin angeboten und weiterentwickelt
- Einweisungswege und Ansprechpersonen bleiben stabil
- Keine kurzfristigen Strukturveränderungen
Langfristig
- Ausrichtung entlang des Strukturprinzips 2–5–2
- Zwei Versorgungssäulen:
Akut- und Notfallmedizin
sowie Langzeitmedizin - Fünf spezialisierte Behandlungspfade
- Perspektivisch zwei klar profilierte stationäre Standorte
